IT-Sicherheit: Endpoint-Security:
Den Endpoint im Blick
Der österreichische Firewall-Anbieter Phion hat auf seiner diesjährigen Partnertagung in Alpbach die technologischen Schwerpunkte für dieses Jahr festgelegt. Er verkündete, künftig auch Multiprozessor-Maschinen zu unterstützen.
Dr. Klaus Gheri, CTO und Mitbegründer von Phion: »Wir werden uns stärker mit den Themen Virtualisierung und Multiprozessor-Plattformen beschäftigen.«
Auf ihrer Konferenz stellte Phion [1] die Themen Application Performance Management (APM) und Endpoint Security in den Mittelpunkt.
Auf dem ersten Gebiet arbeitet Phion mit dem Software-Haus Ipoque [2] zusammen. Dieses hat sich auf die Analyse von Instant-Messaging, VoIP-Diensten und vor allem Peer-to-Peer-Anwendungen spezialisiert.
Diese Services verwenden dynamische Ports, kodieren wie Skype ihre Inhalte und Protokolle und sind daher nur schwer zu identifizieren. Die Software von Ipoque analysiert das Verhalten dieser oft unerwünschten Services und leitet gegebenenfalls mit der Phion-»Netfence«-Firewall Gegenmaßnahmen ein.
Eigene Endpoint-Security-Clients in Entwicklung
Auf dem Sektor Endpoint-Security wird Phion im dritten Quartal den eigenen Client »Entegra« vorstellen. Er lässt sich in Ciscos NAC und Microsofts NAP einbinden.
Ein eigener Policy-Server namens »Phiona« soll die Phion-Clients in diese Frameworks integrieren oder aber eigene NAC-Konzepte (Network Access Control) umsetzen. Phion wird dazu separate Schulungen anbieten.
Dr. Klaus Gheri, Chief Technology Officer und Mitbegründer von Phion, stellte zudem in Aussicht, dass sich der Hersteller stärker mit den Themen Virtualisierung und Multi-CPU-Plattformen beschäftigen wird. Seine Strategie auf diesen Gebieten hat Phion allerdings noch nicht bis in letzte Detail ausgearbeitet.
www.phion.at [3]
[1] http://www.phion.at/
[2] http://www.ipoque.de/
[3] http://www.phion.at
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