Endpoint Protector: DLP-Appliance für kleine Unternehmen

Eine unkompliziert nutzbare Appliance soll Datenabfluss bei Ärzten, Rechtsanwälten, Handwerkern und anderen Kleinst- sowie Kleinunternehmen verhindern. Vermarktet wird sie Endpoint Protector als »DSGVO-Box«.

Die »DSGVO-Box A20« von Endpoint Protector soll verhindern, dass personenbezogene Daten auf USB-Sticks oder über Cloud-Dienste das Unternehmen verlassen
(Foto: Endpoint Protector)

Auch Kleinst- und Kleinunternehmen wie Handwerksbetriebe, Ingenieurbüros, Arztpraxen und sind von der im kommenden Mai verpflichtend geltenden EU-Datenschutzgrundverordnung betroffen und müssen geeignete Maßnahmen treffen, um personenbezogene Daten – etwa von Kunden oder Mitarbeitern – zu schützen. Endpoint Protector, die Vertriebsgesellschaft des Sicherheitsspezialisten Cososys, hat zu diesem Zweck eine Komplettlösung zusammengestellt, die den Abfluss von Daten über Cloud-Services sowie Mobilgeräte verhindern soll. Systemhäuser und IT-Dienstleister können ihren Kunden mit der »DSGVO-Box A20« genannten Appliance eine Ergänzung zu Virenschutz und Firewall bieten.

Die Appliance ist vorkonfiguriert und kann vor Ort schnell in Betrieb genommen werden. Fertige Richtlinien zum Einsatz tragbarer Speichergeräte und zum Umgang mit personenbezogenen Daten wie Adress- und Kontaktdaten, Personalausweis-, Sozialversicherungs-, Konto- und Kreditkartennummern sind an Bord und können bei Bedarf schnell angepasst werden. Der Hersteller verspricht eine Einrichtung in wenigen Minuten.

Die DSGVO-Box ist für den Schutz von bis zu 20 Arbeitsplätzen gedacht und bringt dementsprechend 20 Lizenzen für die drei integrierten DLP-Module mit: »Device Control«, über das die Nutzung von USB-Geräten am Arbeitsplatz gesteuert wird. »Content Aware Protection«, das regelt, welche Nutzer welche Daten auf welchem Wege übermitteln können, etwa um sicherzustellen, dass vertrauliche Informationen nicht bei Cloud-Diensten hochgeladen werden. Und eine Verschlüsselungskomponente, mit der automatisch alle Daten auf USB-Sticks verschlüsselt werden, um sie bei Verlust der Speicher vor unbefugten Zugriffen zu schützen.

Der UVP der DSGVO-Box A20 liegt bei 1.450 Euro. Upsell-Potenzial bieten die anderen Lösungen aus dem Portfolio des Herstellers, etwa das Mobile Device Management, um neben USB-Sticks auch Smartphones und Tablets zu verwalten.