Aussteller- und Besucherrekord für die it-sa: »In Nürnberg schlägt das Herz der IT-Sicherheit«

Security ist eines der Top-Themen der IT-Branche, was auch die it-sa in diesem Jahr wieder unterstreichen konnte. Angetrieben von der weiteren Digitalisierung der Wirtschaft, zunehmenden Cyber-Gefahren und der näher rückenden EU-Datenschutzgrundverordnung erreichte die Messe in Nürnberg neue Bestmarken bei Aussteller- und Besucherzahlen.

(Foto: Thomas Geiger - NürnbergMesse)

Der Umzug in zwei neue Hallen auf dem Nürnberger Messegelände hat sich für die it-sa gelohnt. Dass die Ausstellerzahlen deutlich gestiegen waren, war schon im Vorfeld klar – und auch der Grund für die räumliche Veränderung. Aber auch die Besucherzahlen zogen noch einmal spürbar an, sodass trotz der Aufteilung auf Halle 9 und die nebenliegende, zweigeschossige Halle 10 die Gänge voll und die Stände der Aussteller gut besucht waren. »In Nürnberg schlägt das Herz der IT-Sicherheit«, unterstrich auch BSI-Präsident Arne Schönbohm und betonte, IT-Sicherheit sei die Voraussetzung für die Digitalisierung.

Mit 630 Ausstellern konnte die diesjährige it-sa nicht nur das Vorjahr mit 489 Ausstellern übertreffen, sondern auch die Infosecurity Europe in London und die RSA Conference in San Francisco abhängen. Die beiden englischsprachigen Events haben der it-sa allerdings noch höhere Besucherzahlen voraus, wobei 12.780 Gäste in Nürnberg in diesem Jahr ebenfalls neuer Rekord waren und einen stattlichen Zuwachs von 25 Prozent gegenüber 2016 bedeuten. Allerdings muss die Messe aufpassen, dass sie auf der Jagd nach neuen Bestmarken nicht in die Falle tappt, ihr glasklares Business-Profil zu verwässern. Der eine oder andere Aussteller stellte gegenüber CRN fest, er habe häufiger als früher »Kugelschreiber-Sammler« gesehen – was wohl daran liegt, dass die Messe ihre Gratis-Tickets recht breit gestreut hat. Zumindest berichtete ein Manager, er habe auf ein entsprechendes Mailing an seine Partner anders als bei früheren Ausgaben kaum eine Reaktion bekommen, weil die Partner offenbar schon versorgt waren.

Noch ist dies allerdings Jammern auf hohem Niveau, denn von vereinzelten Privatleuten abgesehen tummeln sich auf der it-sa weiterhin nur Fachbesucher. Die haben zudem oft einen Security-Background oder wissen, welche Informationen sie brauchen, für welches Problem sie eine Lösung suchen. Es gebe wenige Streuverluste, in den Gesprächen werde es schnell konkret, loben die Aussteller. Gegenüber CRN zeigten sie sich dann mit dem Messeverlauf auch sehr zufrieden. Manch einer hatte bereits zur Halbzeit seine Lead-Ziele erreicht.

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