Sicherheitslösungen verknüpft: Zusammenarbeit zwischen F-Secure und Macmon

Durch die Integration der Endpoint-Security-Lösungen von F-Secure und der NAC-Lösungen von Macmon sollen sich genauere Sicherheitsvorgaben für Rechner im Netzwerk durchsetzen und infizierte Systeme automatisch blockieren lassen.

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Bereits seit einiger Zeit arbeiten F-Secure und Macmon zusammen, jetzt haben die beiden Sicherheitsspezialisten auch ganz offiziell eine Technologiepartnerschaft geschlossen. Die macht im Prinzip nur noch offiziell, was auf Entwicklerebene getan wurde: Die Lösungen für Endpoint Security von F-Secure mit den NAC-Lösungen von Macmon zu verknüpfen. Kunden, die beide einsetzen, sollen dadurch genauere Vorgaben für die Sicherheit der Rechner in ihrem Netzwerk machen und Systeme automatisch trennen und isolieren können, wenn sie den Vorgaben nicht entsprechen oder eine Malware-Infektion festgestellt wird. Auf diese Weise könne man die Reaktionszeiten bei Cyber-Attacken auf ein Minimum reduzieren, erklärt Klaus Jetter, Geschäftsführer von F-Secure, und ergänzt: »Außerdem haben wir bereits einige Überschneidungen in unseren Partnerlandschaften, was interessierten Unternehmen bereits heute die Möglichkeit gibt, auf fundiertes Know-how zu beiden Produkten aus einer Hand zu setzen.«

Christian Bücker, Geschäftsführer von Macmon, stellt heraus, dass man wirklich zusammenarbeite und nicht einfach nur Daten über eine Schnittstelle austausche: »Gerade die direkte Kommunikation der Entwickler miteinander ist in meinen Augen positiv zu erwähnen. Häufig stellen Hersteller eine fertig definierte Schnittstelle zur Verfügung, die dann genutzt werden kann. Das ist zwar grundlegend nicht verkehrt – aber es fehlt dann leider auch oft an dem Interesse über den Tellerrand hinaus zu schauen und neue Möglichkeiten zu schaffen.«