Avast stellt Business-Bereich neu auf: Aus »AVG Business« wird »Avast Business«

Knapp ein Jahr nach der Übernahme von AVG hat Avast die Business-Lösungen des Sicherheits- und MSP-Spezialisten überarbeitet, ein einheitliches Partnerprogramm vorgestellt und ein gemeinsames Partnerportal an den Start gebracht.

Avast-Zentrale in Prag
(Foto: Avast)

Im vergangenen September hatte Avast seinen Konkurrenten AVG übernommen und damit sein Business-Geschäft deutlich ausgebaut. Gerade im deutschsprachigen Raum war der Sicherheitsspezialist in diesem Bereich eher schwach aufgestellt, sodass es in der Partnerlandschaft kaum Überschneidungen gab und sich der Channel vor allem aus der AVG-Partnerbasis rekrutierte. Die wird weiterhin vom alten AVG-Team betreut, muss sich allerdings an eine neue Marke gewöhnen, denn aus »AVG Business« wird »Avast Business«. Man habe für Klarheit sorgen und nicht mit zwei Brands hantieren wollen, erklärt Kevin Chapman, der als General Manager das KMU-Geschäft von Avast leitet. Allerdings soll noch eine Weile mit dem Zusatz »powered by AVG & Avast« gearbeitet werden, um die bekannte Marke nicht plötzlich verschwinden zu lassen.

Passend zum Start von Avast Business hat der Hersteller auch seine neuen Unternehmenslösungen vorgestellt. In denen stecken jetzt Technologien von AVG und von Avast, denn beide hatten Chapman zufolge ihre ganz eigenen Stärken und helfen nun dabei, das Schutzniveau noch einmal zu erhöhen. Zudem profitieren die Lösungen davon, dass die Avast-Produkte mittlerweile auf mehr als 400 Millionen Systemen zum Einsatz kommen. »Dadurch sehen wir mehr Bedrohungen als unsere Wettbewerber und erkennen Bedrohungen auch früher«, betont der Manager.

Das Business-Portfolio des Herstellers umfasst die drei Endpoint-Lösungen »Avast Business Antivirus«, »Avast Business Antivirus Pro« und »Avast Business Antivirus Plus«. Man habe sich bewusst für die Bezeichnung »Antivirus« entschieden, erklärt Chapman, obwohl die Produkte neben typischen AV-Funktionen auch Firewall, Sandbox-Funktionalität, Antispam und Phishing-Schutz sowie mit »Wi-Fi Inspector« einen Security-Scan für das lokale Netzwerk mitbringen. »Kleine und mittelständische Kunden verstehen zwar was Antivirus ist, aber nicht, was Endpoint Security bedeutet – das ist ein Begriff aus der Enterprise-Welt.«

Übersicht