Sophos investiert in Partner-Enablement: »Besser ausgebildete Partner wachsen schneller«

Der Sicherheitsspezialist Sophos hat nicht nur seine Support-Kapazitäten ausgebaut, sondern auch die Zahl der Sales-Engineers erhöht, um die Ausbildung seiner Partner weiter zu verbessern. Ziel: das rasante Wachstum des vergangenen Jahres fortsetzen. Dabei helfen sollen auch einige neue Produkte.

Helmut Nohr, Channel Sales Director bei Sophos Deutschland
(Foto: Sophos)

Im vergangenen Jahr war Sophos in Deutschland um etwa 30 Prozent gewachsen, was selbst den großen Hersteller vor einige Probleme stellte, etwa im Support. Diese Wachstumsschmerzen wurden aber angegangen, das hiesige Support-Team deutlich ausgebaut und die Antwortzeiten wieder verkürzt. Doch auch an anderer Stelle rüstete Sophos personell auf, um die Partnerbetreuung weiter zu verbessern. Zwar gewinnt der Hersteller noch immer Reseller hinzu, der Fokus liegt mittlerweile aber beim En-ablement. »Besser ausgebildete Partner wachsen schneller«, erklärt Helmut Nohr, Channel Sales Director bei Sophos Deutschland, im Gespräch mit CRN und verspricht, den Außendienst weiter zu stärken und zusätzliche Sales-Engineers einzustellen. Dazu ist ein stetiger Ausbau des Angebots an Webinaren und Schulungen geplant.

Bei der Personalgewinnung hilft dem Hersteller neben dem bekannten Namen, dass er ein attraktiver Arbeitgeber ist. So tut er sich leichter als weniger bekannte Anbieter, neue Mitarbeiter zu finden und langfristig zu binden. Man habe im Prinzip keine Fluktuation, sagt Nohr. In den vergangenen Monaten sei von rund 400 Mitarbeitern gerade mal einer ausgeschieden. »Der Channel weiß das zu schätzen«, so der Manager, würden die Beziehungen doch über Jahre wachsen und die Sophos-Mitarbeiter ihre Partner und deren Bedürfnisse sehr genau kennen. So lasse sich sicherstellen, dass alle Partner am gut laufenden Geschäft mit Sicherheitslösungen partizipieren.

Die aufgestockten Support-Kapazitäten sollen Sophos überdies helfen, Fix-Zeiten von vier Stunden auf breiter Front anzubieten. Die Nachfrage nach kürzeren Zeitfenstern nehme vor allem bei großen Kunden zu, berichtet Nohr, ein Fix am nächsten Tag reiche dort oft nicht mehr aus. Vielerorts könne man die vier Stunden schon bieten, wolle das aber künftig flächendeckend tun.

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