Troll-Angriffe, Fake News, Diffamierungen: Wie sich Unternehmen gegen Cyber-Mobbing wehren

Beleidigungen und Verunglimpfungen im Internet treffen vermehrt auch Unternehmen – mit grenzenloser Reichweite und kaum abschätzbarem Schaden für Marke und Reputation. Unternehmer sind dem aber nicht schutzlos ausgeliefert.

(Foto: Fotolia 89071015 Mikko Lemola)

Die Kampagne war professionell aufgezogen und wurde mit viel Aufwand betrieben. Der Geschäftsführer eines großen Unternehmens aus dem Energiesektor wurde diffamiert, krimineller Aktivitäten beschuldigt, das Unternehmen verunglimpft. Ort des Geschehens: Das Internet. Es tauchten Websiten mit dem Namen des Geschäftsführers in der URL auf, die Fahndungsaufrufen glichen. Auf einem anonymen Blog mit objektivem und seriösem Anstrich wurde das Unternehmen systematisch in Misskredit gebracht.

Ein klassischer Fall von Cyber-Mobbing – und längst kein Einzelfall mehr. Zum Arsenal der Täter gehören Hetzkampagnen, Hasskommentare, Troll-Angriffe, Fake News, Diffamierungen, Beleidigungen oder Bloßstellungen – alles im weltweiten Netz und für jedermann auffind- und einsehbar. Betroffen sind mittlerweile nicht nur Einzelpersonen wie zum Beispiel Prominente, sondern immer mehr Unternehmen. Das besondere Risiko in diesem Fall: Ein systematisch angelegtes Cyber Mobbing bringt schnell eine ganze Marke in Verruf und unzählige Arbeitsplätze in Gefahr.

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