G Data ermittelt massive Malware-Ausbreitung: Alle 4,2 Sekunden ein neues Schadprogramm

Im ersten Quartal 2017 registrierte der Sicherheitsspezialist G Data alle 4,2 Sekunden eine neue Art von Schädlingen. Dieser Wert liegt 72,6 Prozent über dem vom ersten Quartal 2016.

Ralf Benzmüller ist Executive Speaker der G Data SecurityLabs
(Foto: G Data)

Alarmierende Zahlen von G Data: 2016 zählten die Experten rund 6,83 Millionen neue Computerschädlinge, was im Vergleich zum Vorjahr einer Steigerung von 32,9 Prozent entspricht. Im ersten Quartal 2017 setzt sich dieser Trend mit 1,85 Millionen neuen Schadprogrammtypen fort. Die Sicherheitsexperten prognostizieren bis Ende des Jahres einen neuen Negativ-Rekord von 7,41 Millionen neuen Schädlingen.

»Ransomware hat für zahlreiche Schäden gesorgt, obwohl der Anteil der Schädlinge am Gesamtaufkommen eher gering ist«, erklärt Ralf Benzmüller, Executive Speaker der G Data SecurityLabs. »Gegenteilig verhält es sich mit Adware. Sie ist die produktivste Malware-Kategorie, wird aber kaum wahrgenommen«.

Im ersten Quartal 2017 hat die Anzahl von Ransomware bereits den Wert aus dem zweiten Halbjahr 2016 erreicht. Die Schadprogrammfamilien sorgen für sehr viel Aufsehen. Auch Adware hat in diesem Jahr nochmal zugelegt. Machte die Kategorie 2016 noch einen Anteil von 4,9 Prozent, sind es im ersten Quartal 13,9 Prozent.

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