CRN-TV mit Helmut Nohr von Sophos: »Mit Synchronized Security haben Systemhäuser eine Story«

Im Gespräch mit CRN-TV erklärt Helmut Nohr, Channel Sales Director bei Sophos Deutschland, was sich hinter dem »Synchronized Security«-Ansatz des Herstellers verbirgt und wie Kunden und Partner von diesem profitieren.

Helmut Nohr, Channel Sales Director bei Sophos Deutschland
(Foto: CRN)

Mit »Synchronized Security« verfolgt Sophos den Ansatz, durch einen Informationsaustausch zwischen verschiedenen Lösungen das Schutzniveau für Unternehmen zu erhöhen. Wenn beispielsweise ein Endpoint kompromittiert werde, bekomme die Network Security-Lösung eine Information und könne das Gerät isolieren, erklärt Helmut Nohr von Sophos im Gespräch mit CRN-TV: »Damit ist dann tatsächlich nur ein Gerät geschädigt.«

Damit werden Endpoint und Netzwerk nicht mehr isoliert betrachten. »Das Systemhaus hat eine Story für den Kunden«, sagt Nohr. So könne es eine Komplettlösung verkaufen und mehr Sicherheit garantieren. Natürlich sei dabei die Unterstützung des Herstellers wichtig, müssten sich die Partner doch in neue Themengebiete einarbeiten. Bei Sophos hab man daher spezielle Trainer, die beim Partner vor Ort die Vertriebler schulen. Zudem habe man personell im Bereich System Engineering im vergangenen Jahr um 50 Prozent aufgestockt, um auch die Techniker fitzumachen. »Da sind wir als Hersteller in der Pflicht«, so Nohr.

In den nächsten Monaten sollen auch die Web, Mail- und Mobil-Lösungen des Herstellers in die Synchronized Security einbezogen werden, womit dann das gesamte Sophos-Portfolio integriert ist. Das im vergangenen Herbst vorgestellte »Intercept X« ist bereits Bestandteil des Informationsaustausches unter den Sophos-Produkten. Bei CRN-TV erklärt Vertriebschef Nohr, wie die Anwendung vor Ransomware schützt und dem Channel als Türöffner bei Kunden dient. Intercept X sei nämlich nicht nur in die Sophos-Lösungen integriert, sondern setze auf den Produkten von Mitbewerbern auf. Selbst wenn der Kunde gerade ein solches gekauft habe, könne man ihm für ein kleines Budget mehr Schutz bieten: »Für den Channel ist das eine Riesenchance.«