Ebertlang vertreibt »Netshield«-Lösungen: Breach Prevention für den Mittelstand

VAD Ebertlang bringt die »Netshield«-Appliances von Snoopwall auf den deutschen Markt. Diese sollen durch eine Kombination aus Network Access Control, Schwachstellenmanagement sowie Malware- und Phishing-Schutz vor Bedrohungen schützen, die Firewall und Antivirus übersehen. Zudem bieten sie einen guten Ansatz für Services.

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Die meisten Unternehmen setzen zwar mittlerweile auf Firewalls und Virenscanner, um ihre Infrastruktur zu sichern, doch oft reicht das nicht aus, um einen Sicherheitsvorfall zu verhindern – sei es, weil Systeme nicht auf dem neuesten Stand sind, sich nicht autorisierte Geräte im Netzwerk befinden oder es noch keine Signaturen für eine neue Malware gibt. »Es ist frustrierend, viel Geld für klassische Security auszugeben und dann trotzdem von Security-Breaches betroffen zu sein«, sagt Mark Bermingham, Vice President of Marketing beim amerikanischen Sicherheitsspezialisten Snoopwall.

Der will mit seinen »Netshield«-Appliances eine zusätzliche Absicherung für Unternehmen liefern, die genau solche Sicherheitsvorfälle verhindert. Dafür vereinen die Geräte gleich mehrere Technologien wie Network Access Control, Threat Detection und Schwachstellenmanagement. Im Prinzip sollen auf diese Weise alle unbekannten, nicht sicheren oder infizierten Geräte im Netzwerk erkannt werden. Sie lassen sich anschließend entweder komplett blockieren oder in eine Quarantäne beziehungsweise ein eigenes Netzwerksegment verschieben, wo sie keinen Schaden anrichten können. Bermingham zufolge schafft es Netshield, ein unerwünschtes Device innerhalb von 40 Millisekunden zu erkennen und zu blocken. Zudem arbeite man agentenlos und non-inline, bremse also weder Geräte noch Netzwerk aus.

Mit Netshield richtet sich der Hersteller vor allem an kleine und mittelständische Unternehmen, die meist keinen Überblick darüber haben, welche Geräte in ihrem Netzwerk unterwegs sind. Und die sich in der Regel auch nur auf die Patch Days der Hersteller konzentrieren und auf ein Schwachstellenmanagement bislang verzichtet haben. Statt mehrere, eigentlich für Großunternehmen konzipierte Lösungen einzusetzen, sollen sie mit Netshield eine günstige und einfache Alternative erhalten. Was nicht heißt, dass der Hersteller nicht auch auf das Enterprise-Segment zielt: »Wir haben acht Appliances im Portfolio – da ist für jede Unternehmensgröße eine dabei«, so Bermingham.

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