UTM als Wachstumstreiber: Starkes Wachstum im Markt für Security-Appliances

Im vergangenen Jahr wurden weltweit 2,7 Millionen Security-Appliances ausgeliefert – 17 Prozent mehr als noch 2015. Angetrieben wird der Markt vor allem durch die stark steigende Nachfrage nach UTM-Lösungen.

(Foto: weerapat1003 - Fotolia)

Die wachsende Zahl an Sicherheitsbedrohungen treibt auch den Markt für Security-Appliances an. Im vergangenen Jahr erreichte dieser laut IDC ein Volumen von 11,5 Milliarden Dollar und konnte damit um 8,9 Prozent gegenüber 2015 zulegen. Insgesamt wurden weltweit 2,7 Millionen Geräte verkauft – ein Plus von 17 Prozent. Besonders das Schlussquartal 2016 war mit einem Umsatzwachstum von 9,2 Prozent und einem Anstieg von 21,4 Prozent bei den Stückzahlen stark.

Vor allem die Nachfrage nach UTM-Appliances treibt den Markt an. Die vielseitigen Geräte haben ihren Marktanteil in den vergangenen fünf Jahren fast verdreifacht und zeichnen mittlerweile für fast die Hälfte aller Umsätze mit Security-Appliances verantwortlich; 2016 waren es 5,6 Milliarden Dollar. Das geht zu Lasten spezialisierter Geräte für Intrusion Prevention und Detection sowie VPN. Sie büßten im vergangenen Jahr 4,6 beziehungsweise 4,3 Prozent ein. Auch Content Security-Appliances kommen auf keine großen Zuwächse mehr und stagnierten mit einem Umsatzwachstum von 0,8 Prozent mehr oder weniger. Neben UTM-Appliances konnten lediglich Firewalls deutlich zulegen (10,4 Prozent).

Marktführer bleibt den IDC-Zahlen zufolge Cisco. Der Hersteller erwirtschaftete im vergangenen fast 1,8 Milliarden Dollar mit Security-Appliances und kommt damit auf einen Marktanteil von 15,4 Prozent. Auf dem zweiten Rang liegt Check Point mit 12,6 Prozent, bekommt aber Druck von Palo Alto, das um mehr als ein Drittel zulegen konnte und mit einem Marktanteil von 11,9 Prozent sehr nahe gerückt ist. Abgerundet werden die Top-5 von Fortinet mit 9,6 und Huawei mit 3,3 Prozent.