Aus NTT Com Security wird NTT Security: Komplettansatz für Cyber-Sicherheit

Seit vergangenem Sommer agiert NTT Security als eigenständige Tochtergesellschaft der japanischen NTT Holding am Markt. Der IT-Dienstleister möchte sich als reiner Sicherheitsspezialist positionieren.

Kai Grunwitz, Senior Vice President Central Europe bei NTT Security
(Foto: NTT Security)

Der japanische IT-Dienstleister NTT Security hat sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Bis zu den Olympischen Spielen 2020 in Tokio, bei denen die Muttergesellschaft NTT zu den Sponsoren gehört, möchte sich der Security-Dienstleister als Marktführer im Bereich Cyber Security etablieren.

Erst im Sommer 2016 hat NTT sein Security Business in einen eigenständigen Geschäftsbereich ausgelagert um der gewachsenen Bedeutung von IT-Sicherheit Rechnung zu tragen. Der Security-Arm firmiert seither unter dem Namen NTT Security im Markt, die Manager berichten direkt an die NTT Holding in Tokio.

Das japanische Kommunikationsunternehmen Nippon Telegraph and Telephone, quasi die Deutsche Telekom Japans, baut bereits seit Jahren rund um die Holdinggesellschaft verschiedene Unternehmen auf, von denen einige auch hierzulande aktiv sind. Dazu gehört etwa der IT-Dienstleister NTT Data, der 2007 das Bielefelder SAP-Systemhaus Itelligence gekauft hat. Obwohl aus dem Namen nicht direkt ersichtlich, ist auch der südafrikanische IT-Dienstleister Dimension Data seit 2010 Mitglied der NTT-Gruppe.

Die Tochtergesellschaft NTT Communications wiederum hat sich neben dem klassischen Systemhausgeschäft auch als Datacenter Provider im Markt etabliert und dafür 2015 die Mehrheit am Rechenzentrumsdienstleister e-Shelter übernommen. Bis zum 1. August vergangenen Jahres war auch das Security-Geschäft unter dem Namen NTT Com Security Bestandteil von NTT Communications.

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