Neue Analyse- und Data Protection-Funktionen: Bitdefender zeigt neue Version der »Bitdefender Box«

Auf der CES hat Bitdefender eine neue Version seiner Hardware-Lösung zum Schutz von Heimnetzwerken vorgestellt. Der Hersteller hat sie mit Machine Learning-Funktionen und Intrusion Detection-Mechanismen ausgerüstet.

(Foto: Bitdefender)

Mit der »Bitdefender Box« hatte Bitdefender vor zwei Jahren eine Hardware-Lösung präsentiert, die alle Geräte des Connected Home sichern sollte – von klassischen Rechnern über Smartphones und Tablets bis hin zum Smart-TV, der Spielkonsole oder dem vernetzten Rauchmelder. Auf der diesjährigen CES gab es nun das Nachfolgemodell zu sehen, das nicht mehr als flaches Kästchen daherkommt, sondern in einem hochformatigen Gehäuse. Der Hersteller hat die Hardware-Ausstattung verbessert, um für mehr Leistung zu sorgen, und auch neue Analyse- und Schutzfunktionen spendiert. So sollen nun Machine Learning-Algorithmen sowie Intrusion Detection-Mechanismen für eine verbesserte Angriffserkennung sorgen. Zudem soll die Box warnen, wenn der Anwender sich in einer nicht ausreichend gesicherten Umgebung befindet.

Die Box überprüft alle Geräte im Heimnetzwerk und meldet, wenn Sicherheitsmängel entdeckt werden. Dazu ist unter anderem ein Schwachstellen-Scanner an Bord. Wer auf das Netzwerk zugreifen kann, bestimmt der Anwender, der auch unterwegs bei der Nutzung von Mobilgeräten geschützt werden soll, da sämtlicher Datenverkehr über einen VPN-Tunnel durch die Box läuft. Diese bringt wie die Vorgängerversion ein Jahresabo für »Bitdefender Total Security Multi Device« mit und soll ab Sommer in den USA vorbestellt werden können. Die Auslieferung ist für das Jahresende geplant.

Später soll die neue Box dann auch in Europa auf den Markt kommen, wobei noch offen ist, ob das auch für den deutschen gilt. Die Originalversion war ursprünglich auch für den hiesigen Markt angekündigt worden, ließ sich aber nie blicken. Carsten Böckelmann, Regional Director Sales CE bei Bitdefender, hatte Ende des vergangenen Jahres im Gespräch mit CRN noch erklärt, er habe keine Pläne, die Box hierzulande einzuführen, da man dafür zunächst eine umfangreiche Logistik- sowie Service- und Support-Infrastruktur aufbauen müsste.