Egosecure auf Partnersuche: »Wir wollen Security so gut wie unsichtbar machen«

Der deutsche Sicherheitsanbieter Egosecure will bei Kunden mit »schöner Security« punkten. Im Vertrieb geht er teilweise ungewöhnliche Wege. Aktuell befindet sich der Hersteller auf Partnersuche und lockt zum Start der Zusammenarbeit mit doppelten Discounts.

Sergej Schlotthauer, CEO von Egosecure
(Foto: EgoSecure)

Das Jahr 2016 stand bei Egosecure im Zeichen der internationalen Expansion. Der deutsche Sicherheitshersteller eröffnete Niederlassungen in Großbritannien, Luxemburg, Südkorea und Weißrussland, um mit lokalen Ansprechpartnern seine Geschäfte in den Regionen weiter auszubauen. Auch in der heimatlichen DACH-Region befindet sich das Unternehmen auf Wachstumskurs und will bei Kunden mit »schöner Security« punkten. Darunter ist laut CEO Sergej Schlotthauer nicht nur eine umfassende Sicherheitslösung zu verstehen, die unter anderem Antivirus und Inhaltsfilter mit Access Control, Gerätemanagement sowie Verschlüsselung vereint und mit einer einheitlichen Management-Konsole daherkommt. Vielmehr geht es dem Hersteller darum, seine Lösung benutzerfreundlich und unaufdringlich zu gestalten, damit sie die Nutzer nicht bei der Arbeit stört. »Wir wollen Security so gut wie unsichtbar machen«, formuliert Schlotthauer das Ziel.

Daneben will der Hersteller mit dem Slogan »schöne Security« aber auch einen Kontrapunkt zu anderen Herstellern setzen, die oft die immensen Sicherheitsbedrohungen der heutigen Zeit in den Vordergrund ihrer Kommunikation stellen. »Die Branche hat immer nur über Angst funktioniert«, kritisiert der Egosecure-CEO und ergänzt: »Fair ist das nicht.«

Im Vertrieb setzt er sowohl auf Partner als auch Direktgeschäft. Gerade größere Kunden würden oft nach dem Hersteller verlangen und mit diesem zusammenarbeiten wollen, erklärt Schlotthauer. Dennoch sei der Partnervertrieb für den Hersteller wichtig. Etwa 200 aktive Partner hat er derzeit, die direkt betreut werden – ohne die Distribution. Mit der hatte Egosecure in der Vergangenheit zwar zusammengearbeitet, war aber nicht zufrieden. Man habe schlicht noch keinen guten Distributor gefunden, sagt Schlotthauer. Nun habe man vielleicht ein paar Partner weniger und wachse etwas langsamer, nichtsdestotrotz aber kontinuierlich.

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