Sicherheitsrisiko: BSI warnt vor E-Zigarette als Trojaner

Pünktlich zum Weltnichtrauchertag am 31. Mai weist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) darauf hin, dass das Rauchen einer E-Zigarette nicht nur für die Gesundheit, sondern auch für den Computer schädlich sein kann.

Junge Frau befüllt E-Zigarette: Gefahr durch USB-Anschluss
(Foto: © Miriam Dörr/fotolia.com)

Ein Computervirus via E-Zigarette? Klingt absurd, ist es aber nicht! Werden die E-Zigaretten per USB mit Computern verbunden, können diese zum Einfallstor von Schadprogrammen werden, warnt das BSI.

Die meisten Computernutzer wissen heute zumindest theoretisch über die größten Gefahrenquellen wie verseuchte E-Mails oder infizierte Websites Bescheid. Cyber-Kriminelle sind jedoch erfindungsreich und können selbst mit einer E-Zigarette einen Schadcode in einen Computer einschleusen.

Der Einstiegspunkt ist dabei der USB-Anschluss. Denn eine E-Zigarette muss wie jedes elektrische Gerät von Zeit zu Zeit geladen werden. Dabei ist für viele Nutzer der USB-Port des Rechners eine bequeme Lösung, da dieser nicht nur Daten übertragen, sondern auch Geräte mit Strom versorgen kann. Wird nun in einem Gerät mit USB-Stecker ein Mikrochip versteckt, der einen schädlichen Code enthält, kann dieser über den USB-Port direkt in den Rechner gelangen, und zwar ohne von einer Firewall aufgehalten zu werden. Dies gelingt vor allem dann, wenn das USB-Gerät vom Computer als Haupteingabegerät wie beispielsweise die Tastatur erkannt wird, da diese oft umfangreiche Zugriffsrechte besitzt.

Das BSI sagt: Um sich vor dieser Angriffsart zu schützen, sollten Nutzer keine USB-Geräte unbekannter oder zweifelhafter Herkunft mit ihrem Computer verbinden. Das gilt für USB-Sticks ebenso wie für beliebte Schreibtisch-Gadgets wie Mini-Ventilatoren im Sommer oder eben die E-Zigarette. Um das Risiko einer Infektion zu vermeiden, empfiehlt es sich, ein USB-Ladegerät anzuschaffen, das einfach klassisch an die Steckdose angeschlossen wird – und den Computer nur mit wirklich vertrauenswürdigen Geräten zu verbinden.

Kommentare (3) Alle Kommentare

Antwort von Andreas Imiela , 15:02 Uhr

Sorry,

aber dieser Reuters-Meldung aufzusitzen, ist wirklich eine schwache Leistung. Wenn die CRN mal nichts zu berichten hat, ist das doch OK. Warum dann so einen unausgegorenen Bericht abdrucken? Prüft das den keiner? Ich bin wirklich enttäuscht.

Das ist Boulevard-Qualität - ich kann mir nicht vorstellen, dass Sie sich in die Ecke begeben wollen.

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Antwort von Folker Lück , 18:49 Uhr

Lieber Leser, es handelte sich hier nicht um eine Reuters-Meldung, sondern um eine Information des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik.

Antwort von Ralph Albrecht , 16:27 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren,

offensichtlich recherchieren Sie genauso intensiv wie einige Redakteure der großen Zeitung mit dem großen B.

Ihrer Theorie zufolge bin ich ja jetzt auch gefährdet, da ich eine Maus an den Computer anschlossen habe und wie ist das jetzt mit Druckern? Leider habe ich diesbezüglich noch keine Warnung gelesen.

Ist Ihrem Hause bereit eine Infizierung durch das Laden einer E-Zigarette bekannt?

Ich gehe eher davon aus, dass dies nicht der Fall ist.

Bis heute hielt ich Ihr Haus für ein seriösen Berichterstatter, dass Sie sich hier vor einen Karren spannen lassen, der genau garnichts mit IT zu tun hat, finde ich, gelinde gesagt, sehr schade.

Es hat (fast) den Anschein, als gehen dem DKFZ die Argumente aus.

Dass Sie auch noch eine Newsletter mit dieser reißerischen Schlagzeile versenden, entsetzt mich.