CRN Security Solution Day: Mehr Umsatz mit IT-Sicherheit

Was es im Bereich IT-Sicherheit für Systemhäuser zu tun gibt und wie sich daraus ein Geschäftsmodell entwickeln lässt, zeigten Experten von Herstellern, Distributoren und Systemhäusern auf den Security Solution Day der CRN.

Mehrschichtige Sicherheit als Service

Marc Fischer, Head of MSP Sales bei Ebertlang
(Foto: CRN)

Die eine Security-Lösung, die vor allen aktuellen Bedrohungen schützt, gibt es nicht. Deshalb sind Unternehmen auf mehrere Sicherheitsschichten angewiesen, um ihr Risiko zu minimieren. Mit »AppRiver SecureTide« und »AppRiver SecureSurf« stellte Marc Fischer, Head of MSP Sales beim VAD Ebertlang, auf dem Security Solution Day der CRN zwei solche Schutzschichten vor, die klassische Schutzmaßnahmen wie Virenscanner und Firewall ergänzen. Sie werden von AppRiver aus Rechenzentren in der Schweiz als Service bereitgestellt, benötigen also keine Hardware oder Software beim Kunden oder auf Seiten des Systemhauses. Damit eignen sich die Services perfekt als Einstieg ins MSP-Geschäft oder für dessen Ausbau.

SecureTide filtert Malware und Spam aus dem Mail-Verkehr, was nicht nur einen Sicherheitsgewinn bedeutet, sondern auch die Infrastruktur entlastet, weil spürbar weniger Mails beim Kunden ankommen. SecureSurf dagegen kontrolliert den Netzwerk-Traffic nach außen. »Malware versucht in der Regel als erstes, ihren Verfasser zu kontaktieren«, erklärt Fischer. Unterbinde man diese Kommunikation, würden viele Schadfunktionen gar nicht eingesetzt werden können – das sei ein zusätzlicher Schutz, falls es ein Schädling am Virenscanner vorbeischafft.

Beide Services können 30 Tage kostenlos mit vollem Funktionsumfang getestet werden, sodass sowohl MSPs als auch ihre Kunden sich mit ihnen vertraut machen können. »Das überzeugendste Argument beim Kunden ist immer, ihm die Testversion von SecureSurf einzurichten und zu zeigen, was in seiner Infrastruktur alles nach draußen kommuniziert«, sagt Fischer. Neben Malware fallen dabei oft auch Drucker, Router und Software-Anwendungen auf, die Daten an ihre Hersteller schicken. Auch derartige Kommunikation lässt sich mit SecureSurf blockieren.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von EdVanSchleck , 09:47 Uhr

Zitat: "So demonstriert Fedler beispielsweise in einem Karma-Angriff auf ein Smartphone, wie einfach er an relevante Mitarbeiter-, Smartphonedaten, Netzinformationen und Datenstandorte gelangen kann. Ist auf dem Smartphone oder Laptop W-Lan aktiviert und bereits Netzwerke gespeichert, sucht das Gerät diese Liste ab. Hacker nutzen das und geben sich für diese Netze aus, klappt eine Verbindung ist das Smartphone gefangen. Ähnlich funktionieren Angriffe über USB. Sie fungieren zwar als Massenspeicher, können aber auch als Tastatur oder Maus programmiert werden. Mit dieser können Hacker dann Befehle eintippen, UAC umgehen und programmieren."

Funktioniert das auch mit Apple Geräten?

Z.B. wenn man Zugriff auf seine Bilder benötigt, aber das Tochdisplay defekt ist und man seinen PIN nicht darüber eingeben kann..