CRN Security Solution Day: Mehr Umsatz mit IT-Sicherheit

Was es im Bereich IT-Sicherheit für Systemhäuser zu tun gibt und wie sich daraus ein Geschäftsmodell entwickeln lässt, zeigten Experten von Herstellern, Distributoren und Systemhäusern auf den Security Solution Day der CRN.

Das Internet der unsicheren Dinge

Maik Wetzel, Channel Sales Director DACH bei Eset
(Foto: CRN)

Mit seiner Keynote »Wenn der Kühlschrank das Auto lenkt« lieferte Maik Wetzel, Channel Sales Director DACH bei Eset, einen nachdenklichen Einstieg in den CRN Security Solution Day 2016. Einerseits zeigte er die rasante technologische Entwicklung in den letzten Jahren auf und wie sie unser Leben und Wirken vereinfacht. Statt sich die Routen zu seinen Kunden per Navi-CD ausdrucken oder Telefonanrufe in gelben Zellen am Straßenrand erledigen zu müssen, kann der passionierte Vertriebler Wetzel dies heute alles mit seinem Smartphone erledigen.

Andererseits wachsen durch die totale Vernetzung im Zuge der Digitalisierung mit dem Internet of Things und seinem großen Bruder Industrie 4.0 die damit einhergehenden Gefahren exponentiell mit. Die Krux liegt für Wetzel darin, dass eben nicht nur Geräte, sondern vor allem Prozesse miteinander vernetzt werden und das in einer immer höheren Geschwindigkeit und Komplexität. Die alte Erkenntnis, dass Sicherheit immer vom schwächsten Glied in der Kette bestimmt wird, bekommt damit eine völlig neue Brisanz. Deshalb erfordern die neuen Technologien wesentlich breiter angelegte Sicherheitsstrategien, die über die eigene Absicherung der einzelnen Beteiligten hinausgehen, stellte Wetzel klar und forderte etwa verstärkte Bemühungen, die Sicherheit bereits beim Design von Hard- und Software zu bedenken und implementieren.

Kommentare (1) Alle Kommentare

Antwort von EdVanSchleck , 09:47 Uhr

Zitat: "So demonstriert Fedler beispielsweise in einem Karma-Angriff auf ein Smartphone, wie einfach er an relevante Mitarbeiter-, Smartphonedaten, Netzinformationen und Datenstandorte gelangen kann. Ist auf dem Smartphone oder Laptop W-Lan aktiviert und bereits Netzwerke gespeichert, sucht das Gerät diese Liste ab. Hacker nutzen das und geben sich für diese Netze aus, klappt eine Verbindung ist das Smartphone gefangen. Ähnlich funktionieren Angriffe über USB. Sie fungieren zwar als Massenspeicher, können aber auch als Tastatur oder Maus programmiert werden. Mit dieser können Hacker dann Befehle eintippen, UAC umgehen und programmieren."

Funktioniert das auch mit Apple Geräten?

Z.B. wenn man Zugriff auf seine Bilder benötigt, aber das Tochdisplay defekt ist und man seinen PIN nicht darüber eingeben kann..