Auf Wachstumskurs mit Managed Services: Deutschland hat für AppRiver höchste Priorität

Der auf Mail- und Web-Security spezialisierte SaaS-Anbieter AppRiver ist in Europa zuletzt stark gewachsen. Nun rückt die DACH-Region in den Fokus, in der zunächst der Channel ausgebaut werden muss. Ziel sind rund 100 aktive Partner bis Jahresende.

Seline Meixner, DACH Channel Manager bei AppRiver
(Foto: AppRiver)

Im vergangenen Jahr konnte AppRiver seinen Umsatz in der EMEA-Region mehr als verdoppeln, nun soll das Geschäft in Ländern ausgebaut werden, in denen der SaaS-Spezialist bislang nicht oder nur wenig aktiv war. Zuvorderst trifft das auf den deutschen Markt zu, den AppRiver im vergangenen Jahr betrat und auf dem das Unternehmen 2015 deutlich wachsen will. »Deutschland ist unsere Top-Priorität«, sagte Jim Tyer, EMEA Channel Director, im Gespräch mit CRN.

Den Ausbau des Partnernetzwerks soll hierzulande Seline Meixner verantworten, die seit Jahresanfang als DACH Channel Manager bei AppRiver ist. Sie kommt von Trend Micro, wo sie Partner betreute, die den SMB-Markt bedienen. Somit kennt sie Security-Branche, Partnerlandschaft und die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Unternehmen. Die sind auch die Zielgruppe von AppRiver, dessen Cloud-Angebote – Spam- und Virenschutz, Mail-Verschlüsselung, Web-Security sowie Hosted Exchange und Office 365 – sich an Kunden mit fünf bis 250 Arbeitsplätzen richten.

Rund 20 aktive Partner hatte AppRiver in der DACH-Region zu Jahresanfang. Meixner zufolge sollen es bis Ende 2015 etwa 100 werden. Dass diese bereits Erfahrung mit Cloud und Managed Services mitbringen, sei nicht unbedingt notwendig, erklärt sie, denn AppRiver unterstütze seine Reseller bei allen Fragen intensiv. Auch wenn beim Kunden Migrationsprojekte anstehen, weil sie beispielsweise keinen Mail-Server mehr betreiben wollen und daher auf ein Hosted Exchange umstellen, steht AppRiver seinen Partnern helfend zur Seite.

So ergebe sich für Reseller die Möglichkeit, sukzessive ein Cloud-Geschäft aufzubauen, erklärt Tyer. Dieses ist durch regelmäßige Umsätze gekennzeichnet, denn AppRiver setzt standardmäßig auf monatliche Abrechnungen. Alle Services lassen sich vom Kunden zunächst 30 Tage kostenlos testen – mit vollem Funktionsumfang. Dadurch fällt der Einstieg sehr leicht. Zudem lassen sich die Kapazitäten später, wie das bei Cloud-Diensten üblich ist, flexibel und schnell anpassen, etwa um neue Mitarbeiter oder weitere Abteilungen mit Office 365 auszustatten.

Übersicht