Schutz gegen Exploits und Keylogger: G Data: Deutscher Schäferhund gegen Hackerangriffe

Deutsches Engineering und »#Germansicherheit« gegen Hacker: Mit einer verbesserten IT-Sicherheitssoftware will G Data PCs besser vor Cyberkriminellen schützen.

Germansicherheit: G Datas neue Sicherheitssoftware wird begleitet von einer aufmerksamkeitsstarken Kampagne (Foto: G Data)

Mit roten Hunden kann man prima auf Missstände aufmerksam machen. Die rote Bulldogge war ja einst das Markenzeichen der erfolgreichen Wochenzeitschrift Simplicissimus - zu einer Zeit, als im Kampf gegen die wilhelminische Obrigkeit noch gedruckte Satire durchaus gegen kleine und große Verbrecher hierzulande etwas ausrichten konnte. Das Übel im Keim zu ersticken, das von gefährlichen Netzwerken heute ausgeht, gelingt freilich nur mit stets aktuellster Sicherheits-Technologie. Werbung mit bewährter Ingenieurskunst aus Deutschland, unterstützt mit einem deutschen Schäferhund in der Signalfarbe rot, der über die IT-Systeme wacht, kann da nicht schaden.

Der Bochumer IT-Security-Hersteller G Data hat die Boxen seiner neuen Security-Produkte der Generation 2015, die heute auf den Markt kommen, so gestaltet. G Data steckt auch hinter der seit einigen Wochen laufenden Kampagne »#Germansicherheit«. Das gleichnamige Portal gibt dem Thema IT-Sicherheit eine Relevanz und ist eine gelungene Kommunikationsplattform, die weit über PR im engeren Sinne hinausgeht.

Zwei zentrale Features hat G Data in seine neue Security-Software integriert, die gegen die am häufigsten verwendeten Methoden der Cyberkriminellen wirksam vorgehen sollen. Das Anti-Exploit-Modul schließt bislang ungeschützte Sicherheitslücken. Exploits sind die am häufigsten gewählte Variante der Hacker, um Schadcode zu verbreiten. Mehr als jede vierte Infektion geht auf das Konto von Exploits, so eine Untersuchung von Microsoft.

Zudem hat G Data seine Sicherheitsprodukte der Generation 2015 mit einem Keylogger-Schutz ausgestattet. Dieser soll das Ausspähen von Tastatureingaben sowie Manipulationen am Browser in Echtzeit verhindern. Transaktionen wie Online-Banking und Einkaufen im Netz werde so sicherer, sagt G Data. Und wichtig: Der Einsatz dieser Technologie soll nicht zu Lasten der Performance gehen, da sie signaturunabhängig arbeite. Neu ist auch die Möglichkeit, bei G Data Total Protection Daten direkt in Cloudspeicher wie Dropbox oder andere Dienste passwortgeschützt zu speichern.

Die neue Generation der Sicherheitssoftware für Privatanwender gibt es in drei Varianten: Der Basisschutz G Data Antivirus für drei PCs, G Data Internet-Security wahlweise für einen oder drei PCs sowie G Data Total Protection, ebenfalls für einen oder drei Computer. Die Endkundenpreise liegen laut Hersteller zwischen 29,95 Euro bis 54,95 Euro. Die Boxen mit dem roten Schäferhund dürften auf jeden Fall im Retail und Etail auffallen.

Ebenso die wiederholte Auszeichnung der Stiftung Warentest, die die Vorgängerversion G Data Internet-Security 2014 zum siebten Mal in Folge zum Testsieger kürte. Allerdings geht der Schutz hier, stärker als die ebenfalls mit »gut« bewerteten kommerziellen Produkte von Avira und Eset, zu Lasten der Rechnerleistung.