Windows-Migration:
Software von Parallels macht Umzug auf Windows 7 einfach
Windows 7 ist ohne Zweifel ein leistungsfähiges Betriebssystem. Dennoch habe viele Nutzer von XP oder Vista Angst, auf die neue Umgebung umzusteigen. Das Tool »Parallels Upgrade to Windows 7« hilft beim Umzug.
Eigentlich ist es ganz einfach, von Windows XP oder Vista auf Windows 7 umzusteigen: DVD einlegen, Setup.exe anklicken – und schon werden alle Einstellungen auf das neue Betriebssystem portiert.
Das sehen viele »normale« Benutzer oder Windows-User in kleinen Firmen jedoch anders. Sie haben Angst davor, dass bei der Migration die Einstellungen und Dateien nicht oder unvollständig übernommen werden.
Parallels Upgrade to Windows 7 soll technisch weniger versierten Windows-Usern den Umstieg auf Windows 7 erleichtern.
Ein weiteres, allerdings schwerer wiegendes Problem: An die 87 Prozent der Anwender fürchten, dass Programme, die sie unter XP einsetzen, unter Windows 7 nicht mehr laufen. Das ergab eine Umfrage unter 1000 Nutzern von XP und Vista.
Abhilfe will Parallels [1] mit »Parallels Desktop Upgrade to Windows 7« schaffen. Die Software ist ab Anfang Juni erhältlich. Sie ermöglicht laut Hersteller ein einfaches und zuverlässiges Upgrade von jeder Edition von Windows XP oder Vista nach jeder Ausgabe von Windows 7.
Altprogramme unter Windows 7 nutzen
Alle Anwendungen können unter Windows 7 weiterhin genutzt werden, auch dann, wenn sie nicht zu Windows 7 kompatibel sind. Der Anwender hat auf diese Programme vom Windows-7-Startmenü aus Zugriff.
Eine weitere Funktion: Mithilfe eines Upgrade-Agenten lassen sich Programme, Daten und Medien von einem alten PC auf einen neuen Rechner unter Windows 7 transferieren. Das erfolgt über ein USB-Kabel, eine Netzwerkverbindung oder einen portablen Speicher, etwa eine mobile Festplatte.
Ein solcher Upgrade-Vorgang kann bei älteren Rechnern allerdings mehrere Stunden dauern. In den Support-Dokumenten ist sogar von bis zu einer Nacht die Rede.
Bordmittel von Microsoft
Natürlich lassen sich Umzugsaktionen, wie die oben angesprochenen, auch mit Windows-Bordmitteln erledigen. Allerdings ist dabei IT-Know-how erforderlich.
Mit dem XP-Modus und Virtual PC von Microsoft kann der Anwender auf einem Windows-7-System eine virtuelle Version von XP betreiben.
Für Altanwendungen, die unter Windows 7 nicht mehr funktionieren, bietet sich der Einsatz von Microsoft Virtual PC oder des Windows-XP-Modus an. Damit lässt sich auf Windows-7-Systemen ein virtualisierter XP-Rechner einrichten.
Die Voraussetzung: Der PC muss hardwaregestützte Virtualisierung unterstützen. Das tun zwar mittlerweile die meisten Rechner. Im Zweifelsfall lässt sich jedoch mithilfe von Microsoft-Tools prüfen, ob das System die Voraussetzungen für den Einsatz von Virtual PC beziehungsweise des XP-Modus erfüllt (hier der Link zur entsprechenden Microsoft-Web-Seite [2]).
Nach den Erfahrungen des Autors laufen XP-Anwendungen im XP-Modus zufriedenstellend. Wunder in Sachen Performance kann der Nutzer allerdings nicht erwarten. Zudem ist Vorsicht bei speziellen Hard-/Softwarekombinationen geboten, etwa TV-Tunern. Diese werden oft nicht erkannt.
Parallels bietet Desktop Upgrade to Windows 7 in zwei Versionen an. Inklusive eines USB-Kabels kostet die Lösung rund 50 Euro, ohne Kabel ist sie für rund 40 Euro zu haben.
[1] http://www.parallels.com/de
[2] http://www.microsoft.com/germany/windows/virtual-pc/support/configure-bios.aspx
» Tipp der Redaktion
Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010
IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.
50 Jahre IFA
2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.
» Top-Stories der Woche
50 Jahre IFA
2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.
Was der 1&1-Werbestar wirklich will
Ist er ein Schauspieler, oder ist er »echt«? Seit diesem Frühjahr wirbt Marcell D’Avis als »Leiter Kundenzufriedenheit« in TV-Spots für den Internetprovider 1&1. CRN hat D’Avis getroffen.
Weitere Artikel
» Meistgelesene News
Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010
IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.
Nokia N8 mit Symbian 3
Mit seinem neuen Touchscreen-Smartphone N8 will Nokia endlich Apples iPhone und der wachsenden Andoid-Konkurrenz wieder ernsthaft Paroli bieten. Eine besonders wichtige Rolle kommt daher dem neuen Symbian 3 zu, das die Bedienung per Touchscreen weit besser unterstützt als die Vorgängerversionen.
» Preisvergleich Top 5
- Hier finden Sie Software zum Thema Materialwirtschaft
Melden Sie sich an, um einen Leserkommentar schreiben zu können.