IT-Leiter schalten auf Durchzug:
Langsame Computer machen Mitarbeiter fertig
Ein Umfrage der B2B-Marktforschung hat ergeben, dass langsame Computer Mitarbeiter zur Weißglut treiben. Nur einer Berufsgruppe scheint diese Problematik völlig egal zu sein: Den IT-Leitern der Unternehmen.
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»Dieser Computer ist so **** langsam, das ich ihn am Montag Einschalten muss, wenn ich ihn am Freitag brauche«
Es ist noch nicht so lange her, dass jeder daran gewöhnt war, zwischen dem Einschalten des Computers und dem ersten Klick erstmal einen Kaffee zu kochen und den Sportteil durchzublättern. Heute empfinden wir dagegen jedes kleine Zögern oder Ruckeln auf dem Bildschirm als Geduldsprobe. »Langsame Computer« sind nach einer Umfrage der B2B-Marktforschung bei 100 IT-Leitern, die von der Diskeeper Corporation in Auftrag gegeben wurde, die häufigste Beschwerde von Mitarbeitern beim IT-Helpdesk. »Vergessene Kennwörter« liegen auf Rang zwei und »Systemabstürze« auf Rang drei.
Die Marktforscher haben sich gleichzeitig Twitter-Einträge zu diesem Thema angeschaut. Sie fanden über tausend Tweets englischer Nutzer innerhalb eines Monats, die von ihren langsamen PCs frustriert waren. Zum Beispiel: »Dieser Computer ist so **** langsam, das ich ihn am Montag Einschalten muss, wenn ich ihn am Freitag brauche«, oder »mein Computer ist gerade so langsam«, »die Arbeit ist heute so langweilig, weil mein Computer so langsam ist!!!!!!! Arghhhh«, »Jetzt weiß ich, warum ich dauernd telefoniere … weil dieser Computer so verdammt langsam ist!!! Grrrrr«.
Sue Cantwell, EMEA-Geschäftsführerin der Diskeeper Corporation sagt dazu: »Die Fragmentierung einer Festplatte erfolgt, sobald Dateien gespeichert, geändert oder gelöscht werden. Datei-Änderungen werden häufig nicht am selben Ort wie die ursprüngliche Datei auf der Festplatte gespeichert.« Auf diese Weise werden sowohl die Datei als auch die Festplatte selbst fragmentiert.
IT-Leiter kümmern sich nicht um Defragmentierung
Fragementierung ist eine der Hauptursachen dafür, dass ein Computer langsamer wird, da auf viele verschiedene Speicherorte zugegriffen werden muss, nur um die Datei zu öffnen. Dennoch sehen über zwei Drittel (69%) der befragten IT-Leiter die Defragmentierung nicht als vorrangig an und mehr als die Hälfte (56%) haben keine Prozesse implementiert, um eine regelmäßige Defragmentierung sicherzustellen.
»Dabei lässt sich die Fragmentierung durch den Einsatz einer Festplattenoptimierungssoftware einfach und kostengünstig verhindern«, so Cantwell weiter. »Die Kosten für ein großes Unternehmen könnten leicht einen Betrag von einigen Hunderttausenden erreichen. Die Vorteile dieser einfachen Vorkehrung reichen von kürzeren Sicherungszeiten, über schnellere Antiviren-Scans und kürzere Systemstartzeiten bis hin zu geringerem Stromverbrauch und geringerer Belastung der Laufwerke.«
In der Umfrage wurde zudem eine schlechte Systemleistung als Grund für 33 Prozent der PC-Upgrades genannt, ein weiteres Anzeichen für das Ausmaß an Unwirtschaftlichkeit in zahlreichen IT-Abteilungen. Durch eine möglichst umfassende Vermeidung der Fragmentierung erhöht sich die Lebensdauer der Geräte deutlich, und Cantwell machte deutlich.
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