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09.02.2010

Auch bei der Enterprise-Testversion kein Upgrade vorgesehen:
Die Zeit läuft jetzt ab: Release-Candidate von Windows-7

von Werner Veith

Der Release-Candidate von Windows 7 hat nun das Ende seiner Lebenszeit erreicht. Ab dem 1. März bootet das System alle zwei Stunden. Für den Umstieg ist eine Neuinstallation notwendig.

Wer jetzt noch mit dem Release-Candidate von Windows 7 arbeitet, sollte sich spätestens jetzt mit dem Umstieg vertraut machen. Denn die Version hat ihr Lebensende erreicht. Nun wird es ungemütlich: Ab dem 15. Februar bringt die Version Warnhinweise, dass das System ab dem 1. März alle zwei Stunden neu startet. Endgültig Schluss ist dann ab dem 1. Juni 2010. Dann erscheint ein schwarzer Desktop nach dem Start von Windows und Anwender sehen den Bildschirm zur Windows-Aktivierung.

Für den Release-Candidate läuft nun die Lebenszeit ab.

Leider gibt es keinen offiziellen Upgrade-Pfad auf die finale Windows-7-Version. Will der Nutzer hinterher offiziellen Support haben, bleibt ihm nur die Neuinstallation. Es gibt zwar eine Möglichkeit, dies zu vermeiden (Network Computing berichtete). Dazu muss der Nutzer die Installations-DVD auf die Festplatte kopieren, dort eine Textdatei editieren und kann anschließend das Upgrade ausführen. Allerdings warnt ein Microsoft-Blog, dass der Anwender auf sich gestellt sei, wenn es Fehler gebe.

Ist der Nutzer noch nicht von Windows 7 überzeugt, bleibt ihm noch der Download einer Testinstallation der Enterprise-Version von Windows 7. Bis zum 31. März steht diese noch offiziell zum Download bereit. Microsoft hat sich aber vorbehalten, wenn diese sehr häufig heruntergeladen wird, den Download auch vorher schon zu schließen.

Nach 90 Tagen ist auch hier Schluss. Dann fährt sich das System nach einer Stunde herunter, ähnlich wie beim Release-Candidate. Und genau wie bei diesem gibt es keine Upgrade-Möglichkeit. Auch ein Freischalten nach dem Kauf einer Lizenz ist nicht möglich. Es bleibt nur die Neuinstallation.

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