Für durstige Büroseelen:
Lazy Friday: Die ultimativen Kaffeebehälter für den IT-Fachmann
Computerfachleute und IT-Verantwortliche sollten nicht allein durch energisches Auftreten und kompetente Fachsimpeleien den Normalsterblichen vermitteln, mit welchen Geistesgrößen sie es zu tun haben. Eine wesentliche Rolle spielt der Behälter der Bürogetränke – und darin muss beileibe nicht nur (kalter) Kaffee sein.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 9)
Amiga, wohin bist Du entschwunden?
Kommt die Rede auf Commodores »Amiga«-Rechner, bekommen altgediente IT-Leute feuchte Augen: Was für ein Multimedia-Rechner, und dazu noch mit einem echten Multitasking-Betriebssystem ausgerüstet. Der Amiga ließ eine DOS-Kiste so alt aussehen wie heute ein flottes XP-Maschinchen einen Windows-Vista-Rechner.
Ach, waren das noch Zeiten, als es noch echte Rechner gab, nicht diesen Windows-Mac-Schrott!
Wenn Sie also ihrem Vater, Onkel oder Opa eine Freude machen wollen, dann schenken Sie ihm doch die Amiga-OS-Tasse [1]. Er (zumindest Onkel und Opa) wird Sie umgehend zum Alleinerben einsetzen.
Nur die Ruhe, dank der Kaffeetassen-Maus
Echte Profis, die ihren Rechner noch mittels Tastatureingaben bedienen können, sterben allmählich aus. Der Maus-Freak hat die Oberhand gewonnen, und mit ihm das fröhlich-nervige »Klick, Klick, Klickklick« in deutschen Büros.
Ruhig über den Tisch gleiten, sonst schwappt es über. Eine hilfreiche Tasse für Hektiker.
Einen Klick-Hektiker zur Räson zu bringen, ist gar nicht so einfach. Ein interessanter Ansatz kommt aus Dänemark, dort wo die Leute liebenswürdig und ruhig sind: die Kaffee-Maus. Wer jetzt allzu fahrig übers Maus-Pad rast, riskiert eine kleine Überschwemmung auf Schreibtisch und Tastatur. Also: ganz langsam, ruhig …
Weg mit dem billigen Kaffeeautomaten
Selbstverständlich ist es unzumutbar, dass sich der IT-Fachmann zum Getränkenachfassen zum Bürokaffeeautomaten begeben muss, so wie Lieschen Müller aus der Buchhaltung oder der Praktikant aus der Versandabteilung.
DAS ist ein Kaffeeautomat, mein Junge!
Um sich vom Fußvolk abzuheben, greift er zum Koffeinspender Marke Eigenbau. Ein weiterer positiver Nebeneffekt: Ausrangierte Rechner lassen sich bestens zu Kaffeeautomaten umarbeiten. Das ist doch »Green IT« pur!
Die »On-Off«-Tasse
Zugegeben, der tägliche Umgang mit Rechnern, Routern und Racks hinterlässt Spuren. Hartgesottene IT-Leute neigen dazu, auch Alltägliches nur nach dem Binärmuster zu bewerten: An oder Aus, 0 oder 1 et cetera.
Ist der Kaffee drin, heißt es
Für diese schweren Fälle haben findige Designer die On-Off-Tasse entwickelt. Ist sie mit einem warmen Getränk gefüllt, schaltet sie auf »On«, hat der User sie geleert, auf »Off«. Das versteht der IT-ler!
Nein, ich bin NICHT der Helpdesk!
Haben Sie auch die Nase davon voll, dass alle fünf Minuten einer oder eine vor ihrem Schreibtisch steht und an ihre Kompetenz und Hilfsbereitschaft appelliert? Etwa nach dem Muster »Du kennst Dich doch sooo gut mit Druckern aus …« oder »Du hast Doch zu Hause auch ein Wireless LAN. Und das funktioniert doch, oder?«
Sagen Sie den nervigen EDV-Nichtkönnern auf einfühlsame Weise, dass Sie heute mal nicht den Papierstau im Drucker beheben.
In solchen Fällen ist es am besten, Sie sagen nichts. Prosten Sie dem Kollegen nur freundlich mit der entsprechenden Tasse zu und geben Sie ihr/ihm zu verstehen, dass Sie derzeit keine freien Tech-Support-Kapazitäten haben.
Die Tasse ist der Computer
Nun, Scott McNealys (ehemals Chef von Sun) legendärer Satz »Das Netzwerk ist der Computer« ist bereits Legende, so wie Sun bald Geschichte sein wird, wenn Oracle das Unternehmen eingesaugt hat.
Über das Innenleben des Tassencomputers schweigen sich die Entwickler noch aus. Er könnte mit einer
Doch die Wirkungen dieses Spruches sind immer noch zu spüren, so auch beim Konzept dieser Computertasse. Wer sich bereits am Frühstückstisch mit Icons und grafischen Benutzeroberflächen umgeben will, greift zur Yuno-Designertasse.
Ein nettes Modell, und zudem äußerst beziehungsverträglich. Denn »sie« kann in diesem Fall nicht mit Drohungen um sich werfen à la »Entweder machst du sofort das Notebook aus oder du bügelst deine Hemden künftig selbst!«.
Der Pott für den Außendienstler
Nun ist beileibe nicht so, dass der IT-Experte sein ganzes Leben hinter der Konsole zubringen darf beziehungsweise muss. Hin und wieder erhalten auch Mitglieder dieser Spezies Auslauf, etwa wenn es zu einer Tagung geht – oder in die Außenstelle Kleinkleckerlesfeld, weil dort ein Drucker installiert werden muss.
Fürs Büro, dank USB-Anschluss, und für das Auto: die Universal-Tassefür bewegungsfreudige Nerds.
In diesem Fall empfiehlt sich die beheizbare Tasse mit Anschluss für den USB-Port und das Auto-Bordnetz. Das hält das Getränk warm und den Kollegen bei Laune. Eine Anschaffung, die sich in jedem Fall lohnt – und zudem billiger ist als eine Gehaltserhöhung.
Diebstahlsicherung inklusive
Bekanntlich schrecken altgediente Büroinsassen vor nichts zurück. Ein beliebter Trick, um dem Kollegen den Tag zu versüßen: Man nehme dessen Lieblingstasse und schlürfe vor seinen Augen daraus genüsslich das erste »Käffchen« des Tages.
Finger weg, oder es läuft: die diebstahlsichere Bürotasse mit Stöpsel.
Doch aufgepasst! Mit der »Plug Mug« kann der Schuss böse nach hinten, besser gesagt nach unten losgehen. Das Modell ist mit einem Stöpsel versehen, den der Besitzer tunlichst in seinem Schreibtisch verschließt. Ohne dieses Utensil läuft der Kaffee einfach durch. Es sei denn, der böswillige Kollege besorgt sich einen zweiten Stöpsel.
Manche mögen es heiß, noch heißer, ganz heiß …
Selbst die allseits beliebten Unterboden-USB-Wärmer können nicht in jedem Fall vermeiden, dass der Kaffee kalt wird, etwa bei Porzellantassen. Und wer mag das Lebenselixier schon aus einem Blechnapf söffeln, der dafür wärmetechnisch besser mit der Platte des Heizgeräts korrespondiert?
Wer es ganz heiß mag, greift zum Modell
In diesem Fall bietet sich der gute alte Tauchsieder [2] an: Einfach an den USB-Port anstöpseln, in die Tasse hängen und schon blubbert es darin lustig vor sich hin. Leider fehlt noch die Temperatursteuerung via PC. Die soll erst mit Windows 7 kommen.
Es muss nicht immer Kaffee sein
Kaffee hin, Tee her - in Ländern wie Bayern sind solche Getränke nicht unbedingt das, was sich ein gestandenes Mannsbild im Glas beziehungsweise in der Tasse wünscht. Für diese Regionen bietet sich vielmehr ein Bierkühler an.
Das Modell für Bayern: Lieber ein kühles Bier als einen lauwarmen Kaffee.
Damit unsere kleinen Leser nicht in Versuchung geführt werden, Stichwort Komasaufen, haben wir dieses Gerät auf dem Bild mit einer unverfänglichen Pepsi-Dose garniert. Aber natürlich lässt es sich auch mit ganz anderen Döschen bestücken …
[1] http://www.vesalia.de/e_kaffeebecher.htm
[2] http://blog.gadgetlite.com/2008/07/18/latest-gadgets-heat-usb-stirrer-coffee-hot/
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