Lazy Friday: Auch Tiere lieben Computer und Handys:
Tiere und IT: Wenn die Miezekatze mit dem Drucker kämpft

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

20.03.2009

Nicht nur wir Menschen haben unsere liebe Mühe und Not mit PCs, Notebooks, Druckern, Mobiltelefonen und anderem Technik-Teufelswerk. Was müssen erst unsere armen Haustiere erdulden, wenn sie die Albtraumwelt der Informationstechnik ergründen. Kein Wunder, dass da selbst brave Miezekätzchen und stoische Dackel die Contenance verlieren.

(Fortsetzung des Artikels von Seite 8)

Wir bauen einen IT-Hamsterkäfig

Der verantwortungsbewusste Haustierbesitzer konfrontiert seinen Liebling nicht frontal mit Computern oder Handys. Wer beispielsweise seinen Hamster an die IT heranführen möchte, spendiert ihm ein stilgerechtes Zuhause, etwa einen Käfig aus dem Gehäuse eines ausgemusterten Röhrenmonitors. Später folgt dann der Umzug in ein PC-Gehäuse, bis anschließend ein alter Midrange-Server angesagt ist. Der Kleine wird es Ihnen danken.

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Auf die harte Tour: Katzenjagd am Notebook

Nur für psychisch stabile Haustiere kommt die Methode Frontalangriff in Frage: Den Liebling mit einem Erbfeind konfrontieren, etwa einer Katze, allerdings nur auf den Display eines Rechners. Wie das Video zeigt, besteht dann allerdings die Gefahr, dass Bello gar nicht mehr vom Notebook wegzubekommen ist.

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Katzen hassen Drucker …

Unter denjenigen IT-Geräten, die einen Menschen in den Wahnsinn treiben können, nehmen Drucker eine Sonderstellung ein. Wenn ausnahmsweise einmal nicht der obligatorische Papierstau ansteht, kommt garantiert die Meldung »Toner leer« oder »Vorschubeinheit 7b defekt«.

Tröstlich ist, dass offenkundig auch Katzen keine sonderlich gute Meinung von diesen Geräten haben. Da bleibt nach kurzem, hinhaltendem Widerstand nur der geordnete Rückzug in druckerlose Gefilde.

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… aber Hunde tun es auch

Anders gehen Hunde das Druckerproblem an, eher maskulin-rabiat. Der Dackel beispielsweise protestiert vehement, wenn das dumme Gerät nicht das tut, was es soll, verzichtet aber in diesem Fall ausnahmsweise auf die Anwendung von Gewalt.

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Nicht so dieser kleine Rabauke, der offenkundig speziell mit diesem Druckermodell schlechte Erfahrungen gemacht hat.

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Wächter der Ausdrucke

Dabei geht es auch anders, wie dieses Bespiel eindrucksvoll belegt. Bringt der Besitzer seinem Kätzchen die Technik von Druckern und Kopierern einfühlsam nahe, lässt es sich beispielsweise als Vorsortierer von Printouts einsetzen.

Noch besser: Nur dazu autorisierte Personen erhalten Zugriff auf die Dokumente. Wozu also komplizierte Dinge wie passwortgeschützte Printjobs einsetzen, wenn es auch eine Miezi tut?

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Ich will keinen Mac!

Wer seinem Haustier zum Geburtstag einen eigenen Rechner schenken möchte, sollte vorab klären, ob sie oder er lieber auf Windows, MacOS oder Linux steht. Das hat Frauchen in diesem Fall wohl nicht beachtet. Sonst hätte sie wohl nicht zum Mac gegriffen.

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Kein Handy zum Anbeißen

Apropos tiergerechte Kommunikationsgeräte: Skandalös ist, dass es Handys für jeden Zweck gibt, fürs Musikhören, Fotografieren, Joggen, zum Herunterwerfen oder fürs Mitnehmen auf Polarexpeditionen. Nur an Hunde und Katzen haben die Designer nicht gedacht, wie dieses Video untermauert.

Wie soll Maunzerle denn antworten, wenn Frauchen anruft? Und nicht einmal zum Fressen taugt das blöde Ding, kurzum: Note 6.

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Doch auch Hunden ergeht es nicht besser. Auch sie sind auf die Hilfe von Frauchen angewiesen, wenn die rassige Hundedame von nebenan anruft. Skandalös!

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Zum Heulen, dieser Klingelton!

Ach Herrjeh, zum Heulen dieser pubertär-primitive Klingelton, den Herrchen von einem dieser dubiosen Download-Portale heruntergeladen hat, mag dieser arme Vierbeiner denken. Aber er macht das Beste aus der Situation – und hält mit seiner Meinung nicht hinter dem Berg. Brav, mein Kleiner!

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Leck mich doch, Kätzchen

Kommen wir zu einem dunklen Kapitel in der Dreiecksbeziehung zwischen Mensch, Tier und Technik. Es soll tatsächlich Handy-Nutzer geben, die ihre Hauskatze zu einem Display-Reinigungsautomaten umfunktioniert haben.

Vermutlich handelt es sich um Besitzer von iPhones, die sich angesichts der horrenden Grundgebühr des Mobiltelefons kein Mikrofaser-Reinigungstuch mehr leisten können. Oder gibt es neuerdings auch in der Katzenszene bereits Handy-Fetischisten?

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Notebooks im Affentest

Die Wirtschaftskrise scheint auch die Hersteller von Notebooks ganz schön zu beuteln. Anders ist es nicht zu erklären, dass sie die Crash-Tests von Prototypen ihrer neuen Modelle neuerdings im Zoo durchführen lassen – von Affen.

Die wissen offenkundig, wie schäbig der typische Business-User seinen Mac, Travelmate oder Vaio behandelt und nehmen die Systeme nach allen Regeln der Kunst in die Mangel. Und das Beste: Der Tester lässt sich mit ein paar Bananen abspeisen.

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IT-Geräte im Kampfeinsatz

Dass Haustiere informationstechnische Geräte wie Drucker durchaus auf intelligente Weise einzusetzen verstehen, haben Forscher der Firma Epson dokumentiert. Dank überlegener Drucktechnik bleibt in diesem Fall die Katze Sieger über den bösen Kläffer – ein Triumph der Intelligenz über rohe Gewalt.