Open-Source-Software als Basis:
Wedding-Planer gibt sein Jawort zu Facebook
Mit einem ganz besonderen Service unterstützt New Gravity Ventures seit neuestem heiratswillige Facebook-Nutzer: Die auf Open-Source-Lösungen basierende Seite »Connected Weddings« hilft ihnen dabei, ihre Hochzeit stressfreier zu planen und dafür die Facebook-Daten zu nutzen.
Früher war die Partnersuche eher auf die örtlichen Treffpunkte und Lokalitäten beschränkt. Mit der zunehmenden Mobilisierung und durch das Internet haben sich die Zeiten inzwischen drastisch geändert. Fast ein Drittel der Generation bis 35 gibt inzwischen an, den aktuellen Partner im Internet kennen gelernt zu haben. Besonders gefragt für die Braut- und Bräutigamschau sind bei der Jugend im Internet neben den Partnervermittlungen die sozialen Communities und Netzwerke. Sie erweitern bei vielen die Freundeskreise - oder werden auch zu deren Ersatz. Von diesen Veränderungen will auch New Gravity Ventures profitieren und hat sich einen ganz besonderen Web-2.0-Service für Facebook-Nutzer einfallen lassen: »Connected Weddings«.
Alles auf einen Blick: Beispiel einer Hochzeitsseite mit »Connected Weddings«
Verliebte planen damit stressfrei die eigene Hochzeit über Facebook und nutzen dafür auch die Funktionen und Daten des Netzwerks. So können Hochzeitspaare direkt die Informationen für ihre Einladungen, Gästeliste und Sitzpläne verwenden, die sie oder ihre Freunde auf Facebook hinterlegt haben. Natürlich lassen sich die Facebook-Kontakte auch direkt einladen und einplanen. Über Online-Abstimmungen lässt sich auch leicht klären, ob das deftige Hirschgulasch wirklich allen Gästen schmeckt, oder wer zu späterer Stunde eventuell als Taxifahrer einzuplanen ist. Heraus kommt dabei eine übersichtlich gestaltete Hochzeitsseite, die 24 Stunden erreichbar ist, und dem Paar die Planung auch bei kurzfristigen Änderungen erleichtert.
Open-Source für ein Leben lang
Der Erfinder der Connected-Weddings-Seite, New Gravity Ventures, entwickelt auf dem Web basierende Applikationen für die USA und Indien. Für die Hochzeitsapplikation erhielt das Unternehmen einen Zuschuss des Facebook fbFund, den es möglichst effizient zu nutzen galt. Deshalb suchte das Unternehmen eine verlässliche und zugleich günstige Plattform. Dabei griff das Unternehmen auf Open-Source-Software wie »JBoss Enterprise Middleware« von Redhat oder die »Content Management Plattform« von Alfresco zurück. »Rivet Logic hat uns dabei unterstützt, einen Stack aus Open-Source-Anbietern wie Ingres und Redhat zu erstellen«, erklärt Dan Kerzner, CEO von New Gravity Ventures. »Dadurch konnten wir die Kosten senken, ohne jegliche Einbußen bei den Funktionen zu haben. New Gravity Ventures erzielt durch die nicht vorhandenen Lizenzgebühren und die minimalen Kompatibilitätstests einen möglichst guten ROI (Return-on-Investment). Zudem können wir unser Hauptaugenmerk ganz auf den Inhalt und die Innovation legen anstatt auf die Softwarekosten.«
Im Hintergrund des Ganzen steht mit Ingres eine Open-Source-Datenbank. »Connected Weddings zeigt wie sich kommerzielle Open-Source-Software in eine Plattform integrieren lässt. Dabei gibt es alle Vorteile von proprietärer Software wie Ausbaufähigkeit, Hochverfügbarkeit oder Wartungsfunktionen. Dies geschieht mit einem Bruchteil der herkömmlichen Kosten«, so Emma McGrattan, Vice-President of Engineering bei Ingres.
Mit freundlicher Genehmigung von Computer Reseller News [1]
[1] http://www.crn.de/
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