Easter-Eggs zu Weihnachten:
Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?«
Ob ein Autorennen in Excel, oder der Microsofts Bluescreen of Death in Apples OS X: immer wieder erlauben sich die Softwarehersteller kleine, versteckte Späße. Wir zeigen Ihnen die witzigsten »Easter Eggs«, und wie sie zu finden sind.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 8)
Immer wieder bekommen wir mit Software auch einiges mehr geliefert, als die geplanten Funktionen. Während manche Entwicklerteams ihr Gruppenfoto in der Software verstecken, bauen andere kleine Spielchen für zwischendurch ein, oder erlauben sich kleine Späße mit der Konkurrenz. So wie Apple, die in ihrem Betriebssystem OS X Microsoft auf die Schippe nehmen. Der Blue Screen of Death – jetzt auch in OS X:
Das Ei: Apple hat sich bei ihrem Betriebssystem OS X einen kleinen Seitenhieb auf Microsoft erlaubt und den Blue-Screen-of-Death (BSoD), den Horror aller Windows-Nutzer, implementiert.
Das Versteck: Man muss einen normalen PC (kein Mac!) über das Netzwerk zu Leopard verbinden. Gehen Sie in den »Finder« (Apple-Dateimanager). In der Sidebar erscheint links ein Icon unter „Geräte / Devices“, das einen alten Röhrenmonitor mit dem BSoD als Symbol für den neu erkannten Rechner zeigt.
Damit nicht genug: Auch bei OS X Server konnte man sich einen Seitenhieb scheinbar nicht verkneifen: Wenn man im Control Panel den Windows-Klammergriff Strg-Alt-Entf (bei Apple Control-Option-Del) ausführt, erscheint eine Warnung: „This is not DOS / Dies ist nicht DOS!“
OS X – Tetris und Snake
Das Ei: Doch nicht nur auf dem Gebiet Seitenhiebe hat OS X einige versteckte Extras zu bieten, auch einige Spiele Oldschool-Spiele wie Snake und Tetris sind zu entdecken.
Das Versteck: Öffnen Sie das Terminal unter Applikationen / Anwendungen – Utilities. Geben Sie »emacs« ein und drücken Sie Enter. Halten Sie anschließend in emacs »Esc« gedrückt und drücken Sie »X«, bis der Cursor am unteren Ende des Terminals steht. Geben Sie dann den Namen des gewünschten Spiels (z.B. »tetris« oder »snake« ein – und los geht´s. Eine Liste aller verfügbaren Spiele erhalten Sie übrigens im Terminal unter: »ls /usr/share/emacs/21.2/lisp/play«
Windows kann´s auch
Das Ei: Auch Microsoft versteckt in seinen Betriebssystemen gerne mal das ein oder andere Easter-Egg. Insbesondere XP wartet gleich mit einer ganzen Palette davon auf. So sind etwa versteckte Musik und Sounds zu finden, Cheats für Spiele integriert und George W. Bush bekommt sein Fett im Notepad weg.
Das Versteck: Öffnen Sie das Notepad, schreiben Sie den Satz »bush hid the facts« und speichern Sie das Dokument unter einem beliebigen Namen (als .txt) ab. Lassen Sie sich überraschen, was passiert, Sie das Dokument wieder öffnen…
Spielend gewinnen mit Windows
Das Ei: Gehören Sie auch zu der Fraktion, die jede Woche ihr Mittagessen beim internen Turnier mit dem Windows-Flipper oder Solitaire an den Bürokollegen verliert? Dann hat Microsoft etwas für Sie mit eingebaut:
Das Versteck: Öffnen Sie Solitaire und drücken Sie im Bedarfsfall einfach schnell »Alt + Shift + 2« - und schon haben Sie gewonnen. Starten Sie Pinball und warten Sie, bis die Flipperkugel erscheint. Wenn Sie nun »hidden test« eingeben, können Sie die Kugel mit der Maus steuern und Ihren Kollegen mal zeigen, wo der Hammer hängt.
Firefox: Das Buch Mozilla
Das Ei: Auch im populären Browser Firefox sind einige Goodies versteckt, wie zum Beispiel Zitate aus dem »Buch Mozilla«.
Das Versteck: Geben Sie einfach in der Adressleiste einen der folgenden Kommandos ein und lassen Sie sich überraschen: »about:mozilla«, »about:robots«, »chrome://browser/content/browser.xul«, »about:cvrcek«, »about:credits«, »about:kitchensink«.
Spybot – Search and Play
Das Ei: »Spybot Search and Destroy« ist eigentlich ein Tool, um Trojaner und schädliche Cookies auszumerzen. Doch da so ein Scan schon mal ein paar Minuten dauern kann, haben die Entwickler noch ein kleines Spielchen eingebaut.
Das Versteck: Wenn Sie ein Unterfenster von Spybot öffnen, erscheint in der Sidebar neben dem Wort der Unterkategorie wie Update ein kleines Icon, das direkt zum Spiel führt. Seien Sie aber gewarnt – der Zeitvertreib ist alles andere als einfach!
Wellenreiten mit WinRAR
Das Ei: Auch die Macher des Pack-Programms »WinRar« haben ihrer Software zwei Extras beigelegt, die als kleine Unterhaltung im Büro gedacht sind.
Das Versteck: Klicken Sie auf »Hilfe« und wählen Sie den Menüpunkt »über Winrar«. Wenn Sie jetzt
a) auf das Winrar-Logo oben klicken, können Sie zuschauen, wie sich die Wellen bewegen und im Hintergrund ein kleines Segelboot anfängt, seine Kreise zu drehen (es gibt sogar verschiedene Bootstypen).
b) auf die Bücher klicken, fallen sie herunter.
Autocad – Willkommen in der Matrix
Das Ei: für meine Freunde aus der Bau- und Ingenieursbranche: Wer steckt eigentlich hinter dem Programm, das sie täglich benutzen?
Das Versteck: (Autocad 2005) Öffnen Sie den Layer-Properties-Manager (Ebenen-Eigenschaften-Manager), drücken Sie »Shift + Strg« und wählen Sie den Knopf »‘Invert Filter’«. Viel Spaß in der Matrix!
Dreamweaver – Pong is Back
Das Ei: Die Programmierer des Webdesign-Werkzeugs »Dreamweaver« (Macromedia, heute Adobe) haben in ihrer Software eine Reminiszenz an das erste Computerspiel überhaupt eingebaut – Pong, bei dem man ein Ball mit am Rand auf- und abschiebbaren Balken hin und her prallen lassen muss.
Das Versteck: Legen Sie ein neues HTML-Dokument an und geben Sie in der »Layout/Design«-Ansicht einen sinnlosen Text ein. Markieren Sie den Text und öffnen Sie die »Eigenschaften«-Box. Dort befindet sich neben der Farbauswahl ein kleines Feld mit einer Zahl. Ersetzen Sie die Nummer durch das Wort »dreamweaver« und los kann es gehen!
Word für Strafarbeiten
Das Ei: Microsoft hat offenbar ein Herz für notorisch störende Schüler wie Bart Simpson, die regelmäßig dazu verdonnert werden, Merksätze in 100-facher Ausführung zu schreiben.
Das Versteck: Öffnen Sie ein neues Word-Dokument und geben Sie »=rand(200,99)« ein, drücken Sie Enter und sehen Sie was passiert – probieren Sie auch andere Zahlenkombinationen zwischen (1,1) und (200,99): der erste Wert gibt die Zahl der Wiederholungen vor, der zweite die Anzahl pro Zeile.
Die wahrscheinlich größte Sammlung an Easter-Eggs finden Sie unter http://www.eeggs.com [1].
[1] http://www.eeggs.com/
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- 2. Seite: Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?« (Fortsetzung)
- 3. Seite: Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?« (Fortsetzung)
- 4. Seite: Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?« (Fortsetzung)
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- 6. Seite: Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?« (Fortsetzung)
- 7. Seite: Lazy Friday: »Ja, is denn heut scho Ostern?« (Fortsetzung)
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