Direct Attached Storage:
Dells »Powervault MD1120« mit 2,5-Zoll-Festplatten
Mit Harddisks im Format 2,5 Zoll kommt das Storage-System Powervault MD1120 von Dell. Dadurch, so der Hersteller, benötigt das Gerät bis zu 50 Prozent weniger Strom.
Bislang war es eine Preisfrage, in Speichersystemen 2,5-Zoll-Platten statt der üblichen Disks im Format 3,5 Zoll einzusetzen. Doch zum einen werden auch die kleineren Modelle immer preisgünstiger, unter anderem wegen des steigenden Absatzes in Notebooks, in denen diese Disks verwendet werden. Dank der großen Stückzahlen sinken die Fertigungskosten.
Ist mit schnellen und Strom sparenden 2,5-Zoll-SAS-Platten ausgestattet: das Powervault MD1120 von Dell.
Zum anderen kann sich der Einsatz von 2,5-Zoll-Harddisks in Storage-Geräte durchaus rechnen, wenn man den niedrigeren Stromverbrauch im Vergleich zu 3,5-Zoll-Modellen mit einrechnet. Dell [1] behauptet, das Powervault MD1120 [2] benötige bis zu 50 Prozent weniger Strom als Speichersysteme mit 3,5-Zoll-Disks.
Das Direct-Attached-Storage-System (DAS) ist das erste, das Dell mit kleineren Platten ausrüstet. Es lässt sich mit bis zu 24 Serial-Attached-SCSI-Disks ausrüsten. Das ergibt eine Speicherkapazität von bis zu 3,5 TByte, wenn Platten mit 146 GByte verwendet werden.
Die minimale Speichermenge liegt bei 72 GByte mit zwei 36-GByte-Platten. Allerdings dürfte kaum jemand ein solches System in dieser Konfiguration betreiben.
Bis zu sechs Gehäuse kaskadierbar
Bis zu sechs MD1120-Gehäuse können über einen PERC/6E-RAID-Controller gekoppelt werden, der mit zwei Anschlüssen ausgestattet ist. In diesem Fall stehen bis zu 144 Laufwerke zur Verfügung. Alle sind »hot swappable«, können also im laufenden Betrieb ausgetauscht werden. Der PERC/6E unterstützt die RAID-Levels 0, 1, 5, 6, 10, 50 und 60.
Dell positioniert das MD1120 als zusätzlichen Massenspeicher für seine Poweredge-Server. Das Speichersystem mit 2,5-Zoll-Laufwerken ist für Anwendungen vorgesehen, bei denen es auf einen hohen Datendurchsatz ankommt.
Bietet dank 3,5-Zoll-Platten mehr Speicherplatz: das Powervault MD1000.
Wenn dagegen hohe Speicherkapazitäten gefragt sind, kommt das Powervault 1000 [3] in Betracht. Es kann mit SAS-Platten im Format 3,5 Zoll mit 450 GByte oder SATA-II-Modellen mit jeweils 1 TByte bestückt werden.
Im Vollausbau mit 15 SATA-II-Platten mit jeweils 1 TByte beträgt die Kapazität des MD1000 pro Gehäuse 15 TByte, bei Einsatz von Serial-Attached-SCSI 6 TByte.
Preis: ab 4758 Euro
Das Grundmodell des Powervault MD1120 kostet rund 4760 Euro (zuzüglich Mehrwertsteuer).
Allzu üppig ist die Ausstattung der Basisversion jedoch nicht: zwei 73-GByte-Platten, kein RAID-Controller (plus 380 Euro), dafür zwei Management-Module.
Zum Vergleich: Ein MD1000 mit zwei SATA-II-Platten à 500 MByte bietet Dell für 5219 Euro an.
[1] http://www.dell.de/
[2] http://www1.euro.dell.com/content/products/productdetails.aspx/storage_powervault_md1120?c=de&cs=RC1077931&l=de&s=pad
[3] http://www1.euro.dell.com/content/products/productdetails.aspx/pvaul_md1000?c=de&cs=RC1077931&l=de&s=pad
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