60 Prozent der deutschen Unternehmen verlieren wichtige Emails
Immer häufiger führen die Überlastung der Mail-Systeme und allzu eifrige Anti-Spam-Techniken dazu, dass Emails in Unternehmen nicht ankommen. Über 60 Prozent der deutschen Unternehmen haben dadurch bereits wichtige Emails verloren, wie eine neue Studie zeigt.
Fast zwei Drittel der deutschen Unternehmen haben bereits wichtige Mails verloren
Eine neue Studie der Email-Sicherheitsspezialisten von Eleven [1] zeigt, dass deutsche Unternehmen immer mehr Probleme mit der Flut an Spam-Mails haben. Ganze 62 Prozent der befragten IT-Verantwortlichen gaben demnach an, durch solche Probleme bereits wichtige Emails verloren zu haben. Fast ebenso viele (56,4 Prozent) gaben auch an, bereits selbst einmal eine wichtige Email geschrieben und verschickt zu haben, die nie beim Empfänger angekommen ist.
Schuld daran sind meist fehlerhafte Spam-Filter und -signaturen, oder die Überlastung der Email-Infrastruktur, etwa durch Spam-Wellen. Dementsprechend nannten 55 Prozent der Befragten den Verlust wichtiger Nachrichten als größte Gefahr, die durch Spam-Emails entsteht – noch vor Phishing-Angriffen oder der Verbreitung von Schadsoftware wie Trojanern. Für die Befragten ist daher die False-Positive-Rate (33,4 Prozent) neben der Spam-Erkennungsrate (36,5 Prozent) das wichtigste Entscheidungskriterium bei der Auswahl eines Spam-Filters.
30 Prozent nutzen Managed Services
Vor dem Hintergrund der steigenden Belastung von E-Mail-Infrastrukturen durch das kontinuierliche Spam-Wachstum gewinnt auch die Auslagerung von Anti-Spam-Maßnahmen zunehmend an Bedeutung. So gab über ein Drittel der Befragten (34,7 Prozent) an, eine Anti-Spam-Lösung als Managed Service einzusetzen oder dies in naher Zukunft zu planen. Durch die Auslagerung können Unternehmen die Belastung ihrer E-Mail-Infrastruktur reduzieren und Kosten sparen.
»Angesichts der hohen Bedeutung der E-Mail für die geschäftliche Kommunikation kann jeder verloren gegangene Auftrag oder jede nicht angekommene Rechnung nicht nur wirtschaftliche Schäden nach sich ziehen, sondern auch dem Image des Unternehmens schaden«, sagt Robert Rothe, Gründer und Geschäftsführer von Eleven. »Spam wirksam zu bekämpfen und gleichzeitig möglichst wenige False Positives zuzulassen, ist heute die wichtigste Anforderung an eine E-Mail-Sicherheitslösung.«
[1] http://www.eleven.de/
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