IBM schafft Arbeitsplätze gegen den Konsolidierungstrend
Mit einem neuen Zentrum für Softwareentwicklung und einem Dienstleistungszentrum schafft IBM bis zu 2800 neue Arbeitsplätze in den USA und verstärkt gleichzeitig die Zusammenarbeit mit Universitäten. Der Staat bedankt sich mit einem ordentlichen Förderungspaket.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
25 Millionen Dollar soll alleine die Renovierung des Mietsgebäudes kosten
Entgegen des krisenbedingten Trends zur Verkleinerung und Konsolidierung in IT-Unternehmen baut IBM [1] derzeit ein neues Dienstleistungszentrum für seine amerikanischen Outsourcing-Kunden in Dubuque, Iowa. Dazu wird bereits ein zehnstöckiges Miets-Gebäude von 1929 im Zentrum der Stadt umgebaut, in das noch dieses Jahr rund ein Drittel der insgesamt geplanten 1300 neuen Mitarbeiter einziehen sollen. Bis Ende des nächsten Jahres sollen dann alle Arbeiten abgeschlossen sein und der volle Betrieb des »Dubuque Service Delivery Center« aufgenommen werden. Dort sollen den US-Kunden dann Outsourcing-Dienstleistungen wie Fernwartung angeboten und zugehöriges Know-how generiert und vermittelt werden. Dazu arbeitet man auch mit Hochschulen aus der Region zusammen, an denen man Fachkräfte fördern und rekrutieren will.
Die Stadt (60.000 Einwohner) förderte die Ansiedelung von IBM ob der Aussicht auf dringend benötigte Arbeitsplätze. Laut einem Bericht des Wall Street Journal [2] handelt es sich um ein Förderungspaket von insgesamt 55-Millionen US-Dollar, von dem IBM knapp 12 Millionen erlassen werden, wenn die Arbeitsplätze länger als zwei Jahre erhalten werden. Darin enthalten sind demnach auch Miet- und Steuervorteile, sowie eine staatliche Bürgschaft für einen Kredit von 25-Millionen Dollar.
1500 Arbeitsplätze auch für Michigan
Doch nicht nur Iowa wurde von IBM entgegen der Krisenstimmung mit neuen Arbeitsplätzen bedacht, auch der Bundesstaat Michigan darf sich über neue Jobs freuen. Wie IBM bekannt gab, baut man gemeinsam mit der dort ansässigen Michigan State University in East Lansing ein Zentrum für Softwareentwicklung, das in den nächsten Jahren etwa 1500 Arbeitsplätze schaffen soll. Inwieweit auch die dortige Verwaltung die Entstehung der neuen Arbeitsplätze fördert, wurde nicht bekannt.
[1] http://www.ibm.com/de/
[2] http://online.wsj.com/article/PR-CO-20090115-905635.html?mod=wsjcrmain
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