Warnung vor Online-Abzocke mit kostenloser Antivirenlösung
Mit einer neuen Welle von Spam-Mails mit dem Betreff »Virenwarnung - Ihr PC ist ungeschützt« versuchen Cyberkriminelle derzeit ahnungslose Surfer in eine perfide Abzock-Falle zu locken: Für einen Jahresbeitrag von 96 Euro bieten sie ihnen die eigentlich kostenlose Avira AntiVir-Software an.
Die Betrüger benötigen die Adressdaten der Anwender, um für den Download kostenloser Software Rechnungen stellen zu können. (Bild: Avira)
Immer häufiger tauchen derzeit gefälschte Antivirenlösungen im Internet auf, mit denen Cybergangster versuchen Surfer zu verunsichern und anschließend in eine Falle zu locken (siehe unseren Bericht). Handelte es sich dabei bisher meist um völlig nutzlose oder gar schädliche Software, versuchen es die Cyberkriminellen nun mit einer neuen Variante. Derzeit sind massenhaft Spam-Mails unterwegs, die den Empfänger mit einem Betreff wie »Virenwarnung - Ihr PC ist ungeschützt« ködern wollen. In der Mail wird den vermeintlich ungeschützten Surfern deshalb empfohlen, die tatsächlich existierende Antivirensoftware AntiVir von Avira [1] herunterzuladen und zu installieren. Dabei missbrauchen die Cyberkriminellen im Anschreiben unter anderem den Namen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), um Seriosität vorzugaukeln:
»Achtung - Wichtige Virenwarnung:
Nach Berichten des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) ist derzeit ein besonders gefährlicher Virus/Trojaner im Umlauf.
Ihr PC ist ungeschützt und damit potenziell gefährdet. Bitte laden Sie unbedingt in Ihrem eigenen Interesse einen aktuellen Virenscanner herunter.
Die aktuellste Version erhalten Sie direkt hier:
http://www.--xxxx--.info/
Mit freundlichen Grüßen Ihr Virenwarndienst«
96 Euro jährlich für kostenlose Software
Beim Klick auf den beigefügten Download-Link landen die Opfer jedoch nicht auf der Download-Seite von Avira, sondern auf einer Abzock-Seite. Dort sollen die User ein Jahresabonnement über 96 Euro abschließen, bevor sie die - eigentlich kostenlose - Software herunterladen können. Avira warnt deshalb ausdrücklich davor, diese Mails zu öffnen oder dem darin enthaltenen Link zu folgen. Interessenten können sich die kostenlose Version von AntiVir auf der Homepage [2] oder über offizielle Downloadpartner herunterladen.
Die betrügerischen Webseiten lassern sich unter anderem daran erkennen, dass von den Anwendern Registrierungsinformationen wie Name, Adresse, Geburtsdatum und Email abgefragt werden. Dies ist jedoch nur der Fall, da die Abzocker diese Daten für eine Abrechnung brauchen – auf den offiziellen Seiten ist hingegen keine solche Registrierung für den Download nötig.
[1] http://www.avira.de
[2] http://www.free-av.de/
- 1. Seite: Warnung vor Online-Abzocke mit kostenloser Antivirenlösung
- 2. Seite: 96 Euro jährlich für kostenlose Software
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Acer rockt die Eifel
Rund um den Nürburgring dröhnten einmal nicht die Rennmotoren: Beim Acer Kick-off 2012 brachten stattdessen Bässe und Gitarrensoli die Eifel zum Wackeln. Über 600 Acer-Partner rockten zum Ausklang des Partner-Events im Eifel Stadl zu Live Musik oder ließen sich im Rockstar-Outfit fotografieren.
Die besten Multifunktions-Farblaser ab 300 Euro
Im Gegensatz zu den ultrabilligen Tintenstrahl-Einsteigerdruckern, die oft schon unter 100 Euro zu haben sind, sollte die Investition in einen Multifunktions-Laserdrucker schon etwas besser überlegt sein. Wir sagen Ihnen, welcher Laser sich besonders für welchen Zweck lohnt.
Cisco zurück auf Wachstumskurs
Cisco ist zurück auf der Überholspur. Nach einem radikalen Stellenabbau und einer stärkeren Fokussierung hat der Netzwerkriese im zurückliegenden Quartal sowohl Umsatz als auch Gewinn deutlich ausgebaut.
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
Ist Ihrer auch zu breit?
Die linke Fahrspur ist in vielen Autobahn-Baustellen nur für Fahrzeuge mit maximal zwei Meter Breite zugelassen. Jetzt warnt der ADAC: 67 Prozent der Neuwagenmodelle sind breiter als zwei Meter! Wer nicht nachmisst, riskiert ein Bußgeld.
Chefs versagen im zwischenmenschlichen Umgang
Vielen Führungskräften fehlt es an Empathie im Umgang mit ihren Mitarbeitern und sie erfüllen ihre Aufgaben nicht effektiv. Zu diesem ernüchternden Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens Development Dimensions International (DDI).
