Desktop-Virtualisierung:
Vmware Fusion 1.1 unterstützt Apples »Leopard«

von Bernd Reder (bernd.reder@networkcomputing.de)

12.11.2007

Ab sofort ist für Vmware Fusion ein Update auf Version 1.1 verfügbar. Die wichtigste Neuerung: Apples neues Betriebssystems Mac OS 10.5 »Leopard« wird unterstützt.

Mit Vmware [1] Fusion 1.1 können Anwender von Macintosh-Systemen mit Intel-Prozessor auf ihrem Rechner gleichzeitig Mac OS und Windows verwenden. Gleiches gilt natürlich auch für Anwendungen, die unter Windows laufen.

Mit Vmware Fusion können Mac-User in virtuellen Maschinen auch Windows- und Linux-Software auf ihrem Rechner ausführen.

Weitere Neuerungen bei Fusion 1.1: eine verbesserte 3D-Grafik und experimentelle Unterstützung von DirectX 9.0. Außerdem werden Windows-Vista-Partitionen, die mit Boot Camp eingerichtet wurden, als virtuelle Maschinen erkannt.

Für Nutzer der Version 1.0 steht Vmware Fusion 1.1 [2] kostenlos zum Herunterladen bereit. Neukunden müssen rund 80 Dollar dafür berappen. Eine Ausgabe in deutscher Sprache soll laut Vmware »kurzfristig« verfügbar sein.

Parallel zu Fusion 1.1 hat Vmware die Beta-Version von Vmware Importer vorgestellt. Dieses Programm ermöglicht es, virtuelle Maschinen in Vmware Fusion zu importieren, die mit Produkten anderer Firmen erstellt wurden.

www.vmware.com [3]

[1] http://www.vmware.com/
[2] http://www.vmware.com/mac
[3] http://www.vmware.com