Mobilitätsrisiken treiben Sicherheitsinvestitionen
Die Grenzen zwischen persönlicher und beruflicher Computer-Nutzung verschwimmen, Handys werden zu Schaltzentralen: Diese Trends zwingen Unternehmen dazu, Risikoabschätzung und Datenschutz zu überdenken.
Besserer Datenschutz wird in unserer vernetzten Welt immer wichtiger
Mobilität, Social Networking und Cloud Computing werden die Sicherheitsinvestitionen von Unternehmen entscheidend beeinflussen, so eine Studie von Unisys [1]. Schnelle und intelligente Sicherheitssysteme, die Informationen aus verschiedenen Quellen zusammenfassen und auswerten, werden gängiger. Physikalische und IT-Sicherheit werden zusammenwachsen. Der wirtschaftliche Druck verstärkt die Notwendigkeit, die Grenzen zwischen Informationssystemen zu durchbrechen. Die andauernden Schwierigkeiten der Finanzbranche limitieren Ressourcen bei gleichzeitig steigenden Sicherheitsrisiken von außen durch neue Betrugsmuster. Weltweit wird der Einsatz biometrischer Sicherheitstechnologien zur Identifizierung zunehmen, da die Akzeptanz der Verbraucher steigt.
Die wachsende Konsumerisierung der IT erfordert mehr Datenschutz und eine umfassende Risikobetrachtung. Sicherheitsexperten von öffentlichen Institutionen und privaten Unternehmen müssen dabei verstärkt zusammenarbeiten. Chris Hoff, Sicherheitsarchitekt Systems & Technology und Experte für Mobilität, Virtualisierung und Cloud Computing bei Unisys, erklärt: »Eine immer stärker vernetzte Gesellschaft wird sich mehr damit auseinandersetzen müssen, wie verschiedene Unternehmen zusammenarbeiten können, um Informationen sinnvoll miteinander zu teilen. Dieses erfordert jedoch auch neue Konzepte im Umgang mit den wachsenden Daten- und physikalischen Sicherheitsbedrohungen.«
Biometrie im Kommen
Fortschrittliche Technologien wie Cloud Computing, mit der IT-Services über das Internet einer breiten Anwenderbasis zur Verfügung gestellt werden, werden zu einer stärkeren Sozialisierung führen und weitere Risikoabschätzungen erforderlich machen. Die Grenzen beim Informationsaustausch und der Zusammenarbeit verwischen zusehends. Deshalb müssen Unternehmen mögliche Sicherheitsverletzungen umfassender betrachten und neue Wege beschreiten, um ihre komplette virtuelle Umgebung abzusichern. Der Druck auf Unternehmen wächst, IT-Kosten zu senken und trotzdem Anwendern und Partnern Zugang zu neuen Informationenquellen zu geben. Das unterstützt den Trend, vermehrt intelligente Sicherheitssysteme einzusetzen. Neue Ansätze beim Risiko- Management ermöglichen Echtzeitanalysen und damit eine Bekämpfung von Sicherheitsattacken bevor diese entstehen bzw. sich ausbreiten. Finanzinstitute werden beispielsweise bereitwilliger zusammenarbeiten, und Regierungsbehörden, Technologiepartner und andere Organisationen einbinden, um Gefahren direkt an der Quelle zu erfassen.
Banken werden keine andere Wahl haben, als neue Sicherheitsstrategien zu entwickeln. Nur so können sie sensible Daten besser schützen und das Vertrauen der Kunden erhöhen. Die gegenwärtige Finanzkrise droht eine Flut an neuen Sicherheitsverletzungen zu bringen. Denn Kriminelle warten geradezu darauf, den Abschwung dafür zu nutzen, Angst zu schüren und neue Betrugsschemata zu entwickeln. Entlassungen und Zusammenschlüsse von Banken und Kreditinstituten könnten Kontroll- und Risikomanagementprozesse schwächen, wenn nicht entsprechende Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden. Unisys geht insgesamt von einem wachsenden Einsatz biometrischer Sicherheitstechnologien aus. Sie sind eine schnelle, komfortable und sichere Methode für die Zugangskontrolle zu vielen Anwendungen und Gebäuden. Auch beim Einsatz von Smart Phones und PDAs sind sie die geeignete Lösung für eine eindeutige und sichere Authentifizierung.
[1] http://www.unisys.de/index.htm
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