RFID wird cool: Metro versieht Fleischwaren mit RFID-Tags
Die Metro Group baut gemeinsam mit IBM ihr Portfolio in Sachen RFID aus. Jetzt werden die Transponder auch in der Fleischabteilung des Real,- Future Stores verwendet, wo sie nicht nur als Preisschilder dienen, sondern auch die Frische der Ware sicherstellen.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
Die gläserne Metzgerei erlaubt den Kunden ungewohnt offene Einblicke
Der Real Future Store der Metro Group hat seine ersten 100 Tage mit Bravour gemeistert. Die Technik funktioniert weitgehend reibungslos und auch die meisten Kunden zeigen sich vom Einkaufserlebnis der Zukunft beeindruckt. Eine der wichtigsten im Future Store eingesetzten Technologien sind RFID Etiketten, die eine lückenlose Rückverfolgung und einfache Abrechnung der Waren ermöglichen. Aufgrund der guten Erfahrungen in den anderen Abteilungen wurde RFID jetzt auch in der Fleischerei eingeführt. Die Metro Group setzt hierfür, ebenso wie für die anderen Bereiche, die IBM [1] EPICS (Electronic Product Code Information Services) Software ein, um Waren entlang der gesamten Lieferkette zu verfolgen.
Die Software dient als Plattform für das Sammeln und das Management unterschiedlicher Informationen zu Warenbestand und Verfallsdaten, sowie weiterer Kennziffern in der Fleischwarenabteilung des real,- Future Stores im nordrheinwestfälischen Tönisvorst. Darüber hinaus setzt das Handelsunternehmen das Websphere RFID Information Center ein, damit dessen Lieferanten spezielle Produkt-Promotionen besser nachverfolgen können. Die IBM Software erfüllt alle Anforderungen des GS1 EPCglobal EPICS Standards zur gemeinsamen Nutzung von RFID bezogenen Daten mit Handelspartnern.
Promotion-Ware mit RFID verfolgen
Ein RFID Chip enthält neben dem Preis jeder Packung auch Informationen wie Herstellungs- und Verfallsdatum
Darüber hinaus arbeiten die Metro Group und IBM gemeinsam in einem Testprojekt, das den Lieferanten des Handelsunternehmens erlaubt, den Weg ihrer Produkte, die bei Promotion-Kampagnen in den real,- Märkten angeboten werden, genau zu verfolgen - von der Auslieferung bis in das Warenregal des jeweiligen Marktes. Damit kann der Lieferant genau überprüfen, sofern er seinerseits EPICS-Standard Software einsetzt, ob seine Ware passend zur Kampagne zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort und in ausreichender Menge vorhanden ist.
»Die Metro Group gehört zu den Pionieren des Einsatzes von RFID-Technologie«, sagt Dr. Bernd Büker, Partner in der Unternehmensberatung IBM Global Business Services für den Handel. »Mit diesen beiden Projekten bietet das Unternehmen seinen Kunden einen besseren Service bei einer gleichzeitig höheren Transparenz der Lieferkette, auch für ihre Lieferanten«.
[1] http://www.ibm.com/de/de/
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