Lazy Friday: Die irrsten Fehlermeldungen am PC
Immer wieder überraschen uns PCs und die darauf installierte Software mit genauso unerwarteten wie hanebüchenen Warnungen und Pop Ups nach dem Motto: Ihre Internetverbindung wurde nicht erkannt, bitte laden Sie neue Treiber herunter. Wir haben die irrsten solcher »Fehler«-Meldungen für Sie zusammengesucht:
(Fortsetzung des Artikels von Seite 8)
Jeder Benutzer der neueren Windows-Versionen wird sich schon einmal gefragt haben, warum man eigentlich zuerst auf Start drücken muss, um die Arbeit am Rechner zu beenden. Doch diese verwirrende Anordnung ist noch gar nichts im Vergleich zu einigen Meldungen, die Windows und andere Programme im echten Problemfall produzieren.
Ein Problem das bei verschiedenster Software immer wieder auftritt, sind falsche Fortschrittsbalken. Erst rennt die Anzeige wie verrückt - und plötzlich geht dann gar nichts mehr. Oft bleibt dem User in so einem Fall nur abzuwarten, ob die Installation noch läuft, oder ob es sich um ein echtes Problem handelt. Diese zwei Screenshots zeigen auf beeindruckende Weise was passiert, wenn ein Rechner versucht die Zukunft – wenn auch nur einer Installation – vorherzusagen: (und da sollen wir auf Klimamodelle aus dem Rechner vertrauen?)
Bitte warten Sie – 27 Jahre
Doch nicht nur bei Installationen, auch beim kopieren versuchen die Rechner immer wieder in die Glaskugel zu blicken und die Restzeit zu berechnen. Was dabei herauskommt ist selten wirklich genau oder gar erfreulich – und hilft einem im Zweifelsfall auch meist nicht weiter: Wer will schon 27 Jahre auf das Ende eines Kopiervorgangs warten?
Kein Bock auf neue Hardware
Na gut: Wenn es mit der Software nicht klappt, versucht man es eben mit Hardware – da gibt es immerhin Plug and Play, auch wenn das nicht ganz umsonst oft zu »Plug and Pray« verdreht wird. Jeder PC-Freund wird sich erinnern, wie Bill Gates bei der Vorführung der überragenden USB-Fähigkeiten von Windows 95 das System durch anstecken eines Scanners komplett lahm legte. Aber auch Systeme wollen sich eben nicht unbedingt gleich mit jeder nächstbesten Hardware zufrieden geben:
Schatz, wo ist das Funkkabel?
Aber nicht nur mit vorhandener Hardware hat Windows gerne so seine Problemchen. Auch Hardware die es gar nicht gibt wird von den Betriebssystemen immer wieder gerne vermisst. So wie bei unserem Beispiel, in dem Windows (natürlich) vergeblich nach einem Bluetooth-Kabel sucht. (kleiner Hinweis: es liegt in derselben Kiste wie die Ersatzröhren für die LCD-Bildschirme)
Unbekannter Fehler – bitte beheben
Wenn man sich dann stundenlang sinnlos die Finger nach dem drahtlosen Kabel wund gesucht hat, ist der Ehrgeiz neue Hardware zu installieren meist schnell wieder verflogen. Zum Glück bietet Windows auch einige Funktionen zum entspannen: Aber räumen Sie bitte Ihren Schreibtisch zuvor ordentlich auf, damit auch genug für die Karten von Freecell ist...
Virenschutz aus der Steinzeit
Wenn der Rechner immer häufiger komische Meldungen ausspuckt und nichts mehr so funktioniert, wie es eigentlich sollte, drängt sich auch schnell der schlimme Verdacht auf: Virus eingefangen. Was kann man also nun noch tun? Meist nicht mehr viel – vor allem, wenn man Virendefinitionen benutzt, die schon einige 1000 Jahre auf dem Buckel haben:
Bitte wählen: Nein, Nein, oder Nein
Frustriert bleibt dem Nutzer also nichts anderes, als sich seinen Frust von der Seele zu schreiben und den Programmierern einmal mitzuteilen, was sie da teils für einen Mist produzieren. Also ab in die Textverarbeitung und losgetippt. Doch was ist das: Die Änderungen lassen sich weder auf der Festplatte noch auf einer Diskette speichern: Wir empfehlen in diesem Fall ganz klar die Variante Nein / Abbrechen.
Umschlagplatz für Datenchaos
Na gut, dann muss man den Text eben direkt ausdrucken und mit der guten alten Schneckenpost losschicken. Nur noch schnell die Adresse auf das Kuvert und schon kann die Post abgehen – denkste – denn vorher muss der Umschlag noch in einen Umschlag umgewandelt werden. Klar, oder?
Der Uninstaller kann nicht installiert werden
Ist schon so manche Fehlermeldung an sich relativ sinnlos und unverständlich, so wird es manchmal richtig peinlich. Besonders dann, wenn die Meldungen auch noch versuchen, den Sachverhalt oder Hintergrund des Problems zu erklären. Hier kommt schlechte Programmierung oft mit schlechter Sprache und Logik zusammen. Aber immerhin haben einige dieser Fehler-Pop-Ups wenigstens einen ordentlichen Unterhaltungswert:
Was wolle?
Nach so vielen Fehlern und ihren verwirrenden Meldungen ist man dann schon fast froh, wenn eine der folgenden Meldungen auftaucht. Die sind wenigstens so deutlich undeutlich wie nur möglich – indem sie dem User einfach gar nichts mehr mitteilen. Vielleicht ja eine Reaktion der Programmierer auf das ewige Gemotze gegenüber ihrer sprachlichen Leistungen?
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