IBM will bei Blades mit Partnern punkten
IBM will verstärkt im x86 und Blade-Markt zum Zuge kommen und setzt dabei auf die Hilfe des Channels. Die stark ausgebauten Partnership Solution Center sollen neue Verkaufserfolge befördern.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
IBM arbeitet am Comeback seiner Blades
Bei x86-Servern und Blades hat IBM [1] mit einem Umsatzrückgang um 32 Prozent im abgelaufenen Quartal einen harten Rückschlag hinnehmen müssen. Vesna Maric, seit dem 1. Januar Bereichsleiterin x86 und Blades bei IBM Deutschland, lässt sich aber davon nicht ins Bockshorn jagen und will gemeinsam mit dem Channel ein Comeback schaffen: »Die Partner sind für uns der Schlüssel zum Erfolg. Unsere System x Server werden fast ausschließlich über Systemhäuser verkauft.«.
Sowohl in Technik als auch Vertrieb will IBM massiv investieren. IBM Mitarbeiter sollen den Partnern helfen, gemeinsam das Geschäft voranzutreiben. Die 2005 gegründeten Partnership Solution Centers an sechs Standorten in Deutschland wurden personell massiv verstärkt und deutlich aufgewertet. Dort können Partner gemeinsam mit den Kunden die Hardware in Augenschein nehmen und testen und Lösungsmöglichkeiten konfigurieren. Auch die Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten werden verbessert, etwa durch neue Podcasts zum Thema Blades. Dabei sollen konkrete Erfahrungen der Fachhändler aufgegriffen werden und reale Kundensituationen behandelt werden. »Den Partner-Input zu verarbeiten, ist uns wichtig«, betont Maric.
Chassis-Kompatibilität für zehn Jahre
In technischer Hinsicht betont IBM als Alleinstellungs-merkmal, dass den Kunden garantiert wird, dass Blade-Chassis aus dem Jahr 2002 mindestens bis zum Jahr 2012 weiterverwendet werden können, auch für neue Geräte.
Daneben sieht IBM bei Großkunden einen Trend zu Solid State Drives (SSDs), die erheblich langlebiger und stabiler sind als herkömmliche Festplatten, im Moment allerdings auch 50-mal bis 100-mal teurer. Aber IBM rechnet mit einem raschen Preisverfall. Bereits jetzt schon eine Einsatzmöglichkeit sei es, das Betriebssystem, das nur einige GB belegt, auf einer separaten SSD im Bladecenter anzulegen und damit die Systemstabilität insgesamt zu erhöhen. In den kommenden Wochen wird IBM zahlreiche neue Blade und x86-Modelle vorstellen, einige davon bereits auf der CeBIT.
[1] http://www.ibm.com/de/de/
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