Energiesparmöglichkeiten bei PCs kaum genutzt
Fast ein Drittel des in der ITK-Branche anfallenden Energieverbrauches verursachen PCs und andere Peripheriegeräte. Öfter einmal abschalten ist eine gute Methode, Kosten zu sparen und die Umwelt zu schonen.
Viele PCs laufen ungenutzt und verursachen damit unnötige Kosten
Der Anteil von PCs und Peripheriegeräten am weltweiten Energiekonsum der IT- und Telekommunikationsbranche (ITK) beläuft sich auf 31 Prozent. Während einiges davon für den normalen Arbeitsbetrieb der Rechner gebraucht wird, werden jedes Jahr auch Millionensummen verschwendet. Sei es, indem Rechner oder Peripheriegeräte nicht abgeschaltet werden, oder weil veraltete Prozessoren, Geräte und Netzteile ineffizient arbeiten. Und auch auf Seite der Software und Betriebssysteme sind vorhandene Sparmöglichkeiten oft nicht bekannt, oder werden aus Bequemlichkeit nicht genutzt.
»Eine grundlegende Energieverwaltung ist auf den meisten PCs und in den meisten Betriebssystemen gratis verfügbar. Management-Suites für die PC-Konfiguration beinhalten immer öfter eine Energieverwaltung. Gezielte Energieverwaltungs-Lösungen aus dritter Hand können darüber hinaus weitere Möglichkeiten bieten,« bestätigt auch Federica Troni, Principal Reserach Analystin bei Gartner. Und das Abschalten und kann sich finanziell und für die Umwelt wirklich lohnen: Laut einer Studie der Alliance to Save Energy summieren sich in Deutschland alleine die Kosten für nicht abgeschaltete, aber unbenutzte PCs auf über 900 Millionen Euro im Jahr. In Kohlendioxid-Einheiten umgerechnet bedeutet das einen unnötigen CO2 Ausstoß von rund 2,6 Millionen Tonnen. Das entspricht in etwa der Menge an Schadstoffen, die 475.000 Autos in einem Jahr im Durchschnitt produzieren.
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