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20.11.2008

Neue Erklärung für Autokrise: Internet schlägt Auto

von Ariane Rüdiger

Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov, die von AMD gesponsort wurde, halten vier von fünf Deutschen den Internet-Zugang für mittlerweile unentbehrlich - nur knapp drei von fünf Deutschen dagegen das Auto.

Dank mobilem Internet kann man im Stau einfach die Nachbarn auf ein paar Videos und Co einladen

IT-Branche und Ökologen werden jauchzen, die Automobilindustrie zittert: Das Auto wird zum Ladenhüter, die deutsche Bevölkerung bewegt sich zunehmend virtuell. Diesen Schluss lassen jedenfalls die Ergebnisse einer von AMD gesponsorten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 1000 Deutschen zu.

Danach halten 80 Prozent der Befragten ihren Internet-Zugang für unentbehrlich, von ihrem Auto glauben das dagegen nur 59 Prozent. Auch europaweit zeigt sich derselbe Trend: 77 Prozent (Internet unentbehrlich) versus 54 Prozent (Auto unentbehrlich).

Besonders die bunten Bilder - früher wohl in der realen Landschaft zu bestaunen - haben es den Surfern angetan. 80 Prozent haben schon digitale Fotos ins Web geladen, 74 Prozent schauen YouTube-Videos oder besuchen ähnliche Webseiten. Youngsters zwischen 18 und 24 benutzen das Web zudem nahezu geschlossen als Spielplatz und Partyzone.

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