Vom internen Betrieb zum flexiblen IT-Sourcing
Vom internen Betrieb zum flexiblen IT-Sourcing. IT-Outsourcing ist komplex und daher mit Risiken behaftet. Es stellt aber nur eine Option dar, sich strategische Unterstützung von externen Dienstleistern zu besorgen. InformationWeek startet in dieser Ausgabe eine Serie zum Thema IT-Sourcing.
Vom internen Betrieb zum flexiblen IT-Sourcing
Die Senkung der IT-Kosten und damit die Suche nach der optimalen IT-Strategie ist zu einem Topthema in den Unternehmen geworden. Verschärfter Wettbewerb und eine lahmende Weltwirtschaft erfordern effektivere, transparentere und flexiblere IT-Strukturen als bisher. Der lange Zeit selbstverständliche interne Betrieb der IT steht in vielen Unternehmen zur Disposition. Die Frage dabei ist nicht mehr ob, sondern was und wie ausgelagert wird. Das partielle beziehungsweise komplette Auslagern von IT-Infrastrukturen, die Übertragung von operativen Betriebs- und Supportaufgaben auf einen externen Dienstleister oder der Bezug bestimmter Dienste - etwa Managed Security Services - von einem Provider sind inzwischen zu selbstverständlichen Option des Managements geworden, wenn es um strategische Entscheidungen zur notwendigen Steigerung der unternehmerischen Wettbewerbsfähigkeit geht.
Qualität gefordert
IT-gestützte Unternehmensabläufe besitzen aber häufig auch geschäftskritische Bedeutung. Die bedarfsgerechte Sicherstellung der benötigten IT-Funktionen (Business Continuity) hat für die Unternehmen in jedem Fall oberste Priorität. Der Ausfall der Steuerung des Produktionsbandes bei einem Autobauer oder Performance-Probleme einer Applikation zur Flugüberwachung (Null-Fehler-Philosophie) können erkennbar beträchtliche Schäden verursachen. Ein Outsourcing der IT ist indes ein komplexes Vorhaben - es darf weder zu verminderter Servicequalität noch zu einer Abhängigkeit vom Dienstleister führen. Ein Auslagern von IT-Aufgaben an einen Dienstleister erfordert folglich stets besonderes Augenmaß. Zur Erreichung einer optimalen Wirtschaftlichkeit der unternehmensweiten IT-Dienste sind deshalb nicht nur die Kosten, sondern zugleich immer auch die qualitativen Parameter der einzelnen IT-Funktionen sowie die unternehmensspezifischen Anforderungen zu beachten. Wirtschaftlichkeit der IT bedeutet heute zugleich Kosten- und Qualitätsvorteile zu erzielen - im Mittelpunkt steht die Wertschöpfung. Unverzichtbar für die erfolgreiche Gestaltung und Umsetzung eines Outsourcing-Projekts ist ein strukturiertes und professionelles Vorgehen, sollen die im Unternehmen gesetzten Ziele auch erreicht werden.
Fortschreitende Standardisierung
Torsten Gründer, Geschäftsführer Gründer Consulting und Herausgeber des Buches "IT-Outsourcing in der Praxis"
Foto:Gründer Consulting
Damit Unternehmen das Potenzial für effiziente und bedarfsgerechte IT-Funktionen ausschöpfen können, müssen sie alle sich bietenden strategischen Optionen - unter anderem Outsourcing, BPO, ASP, MSS, Offshore - genau analysieren. Das schon beinahe klassische IT-Outsourcing stellt also nur ein - wenn auch heute das noch wichtigste - Modell dar. Durch die fortschreitende Standardisierung von Technologien und Prozessen sowie der zunehmenden Spezialisierung der Dienstleister entstanden und entstehen neue IT-Service-Angebote, gekennzeichnet insbesondere durch verbesserte Qualität, höhere Bedarfsorientierung und Flexibilität sowie Transparenz der Kostenstrukturen. Unternehmen können ihre IT-Funktionen folglich zunehmend von spezialisierten Dienstleistern beziehen. Der Übergang vom traditionell internen Betrieb zum Sourcing der IT hat begonnen.
Projekte erfolgreich umsetzen
In diesem sowie in weiteren Specials zum hochaktuellen Thema IT-Outsourcing / IT-Sourcing vermitteln führende Experten der Branche ihr praxisnahes Know-how. Die jeweiligen Beiträge basieren weitgehend auf Auszügen aus dem Buch: IT-Outsourcing in der Praxis, das soeben im Erich Schmidt Ver-lag, Berlin, erschienen ist.
Die Specials geben einen nützlichen Überblick über die wesentlichen Schwerpunkte und vermitteln wichtige Kenntnisse für diejenigen, die an IT-Outsourcing-Projekten beteiligt sind. Sie widmen sich neben strategischen und Wirtschaftlichkeitsaspekten insbesondere der Vorstellung der verschiedenen Service-Modelle sowie dem besondere Zusammenhang von Service Level Agreements (SLAs) und Service Level Management für eine qualitätsorientierte Service-Bereitstellung. Die Schritte beim Vier-Phasen-Modell zur strukturierten Umsetzung von IT-Outsourcing-Projekten werden ebenso dargestellt wie die relevanten rechtlichen Fragestellungen. Das vermittelte Wissen erlaubt die Beherrschung der im IT-Outsourcing typischen Projektkomplexität sowie eine Ausschöpfung der Wirtschaftlichkeits- und Qualitätspotenziale. IT-Outsourcing-Vorhaben können erfolgreicher umgesetzt und aufgrund eines definierten Arbeitsprogramms gezielter gesteuert werden.
Quellen zu Outsourcing (Auszug)
Kongresse und Veranstaltungen:
BPM ? Business Process Management, IIR Strategisches IT-Sourcing, Euroforum Management von IT-Outsourcing-Projekten, Euroforum Service Level Agreements in der IT, Euroforum IT-Sourcing,Managementforum Starnberg
Bücher:
IT-Outsourcing in der Praxis, Erich Schmidt Verlag Outsourcing leicht gemacht, Ueberreuter Wirtschaftsverlag IT-Outsourcing und Service- Management, Symposion Business Process Outsourcing, Schäffer-Poeschel Outsourcing und Arbeitsrecht, C.F. Müller Allianzen und Partnerschaften im IT-Outsourcing, Ks-Energy Outsourcing. Rechtsfragen und Vertragsgestaltung, Boorberg Handbuch des IT-Outsourcing, Mitp-Verlag
» Tipp der Redaktion
Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010
IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.
50 Jahre IFA
2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.
» Top-Stories der Woche
50 Jahre IFA
2010 feiert Berlin die 50. IFA. Seit dem Startschuss zur ersten IFA sind aber fast doppelt so viele Jahre vergangen. Die ersten »Große Deutsche Funk-Ausstellung« hatte bereits 242 Aussteller und 180.000 Besucher auf einer Fläche von 7.000 Quadratmetern. Seither war die IFA Schauplatz für zahlreiche Premieren und Neuvorstellungen, etwa den Startschuss für das Farbfernsehen 1967.
Was der 1&1-Werbestar wirklich will
Ist er ein Schauspieler, oder ist er »echt«? Seit diesem Frühjahr wirbt Marcell D’Avis als »Leiter Kundenzufriedenheit« in TV-Spots für den Internetprovider 1&1. CRN hat D’Avis getroffen.
Weitere Artikel
» Meistgelesene News
Das sind die deutschen Top IT-Managerinnen 2010
IT-Riesen wie Microsoft, IBM oder Dell haben längst erkannt, dass Frauen in Führungspositionen gehören. Nachdem wir Ihnen in den vergangenen Woche die weltweit mächstigesten IT-Damen vorgestellt haben, folgen jetzt die deutschen Top IT-Managerinnen 2010 - mit einigen Neuzugängen und Managerinnen die schon seit Jahren ihre »Frau« in der IT stehen.
Nokia N8 mit Symbian 3
Mit seinem neuen Touchscreen-Smartphone N8 will Nokia endlich Apples iPhone und der wachsenden Andoid-Konkurrenz wieder ernsthaft Paroli bieten. Eine besonders wichtige Rolle kommt daher dem neuen Symbian 3 zu, das die Bedienung per Touchscreen weit besser unterstützt als die Vorgängerversionen.
» Preisvergleich Top 5
- Hier finden Sie Software zum Thema CAD Programme
Die Leserkommentare sind für diesen Artikel deaktiviert.