Wirtschaftsspionage: Schwachstelle Telefon

von Lars Bube (lars.bube@crn.de)

03.09.2008

Nach Angaben des Nordrhein-Westfälischen Verfassungsschutzes nimmt für Unternehmen die Gefahr durch Wirtschaftsspionage stetig zu. Der Schaden geht in die dreistellige Millionenhöhe, eine der sensibelsten Schwachstellen ist das Telefon.

Der Verfassungsschutz NRW bietet Unternehmen einen kostenlosen Selbsttest zum Gefahrenpotential

Wirtschaftsspionage ist eine ständig präsente Angst und Gefahr für viele Unternehmen, gerade wenn sie über einzigartige Technologien, Patente, oder ähnliche Wettbewerbsvorteile verfügen. Der dabei in Deutschland jährlich entstehende wirtschaftliche Schaden geht in die dreistellige Millionenhöhe. Dabei sind sich viele Unternehmen der Dringlichkeit der Gefahr gar nicht bewusst. So gehen die Experten des Niedersächsischen Verfassungsschutzes davon aus, dass knapp 80% der Spionageattacken zumindest anfangs nicht entdeckt werden. Besonders häufig richten sich Spionageangriffe gegen die IT und Telekommunikation, wobei besonders die Schwachstelle Telefon noch häufig unterschätzt wird.

Diesen Trend bestätigt auch Arne Jacobsen, Bereichsleiter Vertrieb und Partnerbetreuung, sowie ausgewiesener Sicherheitsexperte von Toplink [1]: »Werksspione können von Innen und von Außen kommen und finden in sensitiven Telefonaten lohnende Angriffspunkte. Mit dem Zusammenwachsen von IT und TK und gleichzeitiger Erweiterung des internationalen Lieferketten-Management, inklusive aller dadurch notwendigen Kommunikationsvorgänge, wird die Notwendigkeit zum Aufstellen von effizienten Sicherheitszäunen immer dringlicher, um der Wirtschaftsspionage Einhalt zu gebieten.«.

Kostenloser Selbsttest der Verfassungsschützer

Um herauszufinden wie gefährdet das eigene Unternehmen für Wirtschaftsspionage ist, bietet der Verfassungsschutz NRW einen kostenlosen Selbsttest [2] für Unternehmen an, der anhand einiger Fragen ein Gefahrenpotential errechnet.

Gerade für die telefonische Gefahrenabwehr bietet auch Toplink eine nach eigenen Angaben abhörsichere Möglichkeit: Einen vor Spionage gefeite TK-Lösung [3], die weder das Abhören der Gespräche im Netzwerk, noch das Abhören der Telefonlage selbst erlaubt. Dies gelingt, durch eine virtuelle Telefonanlage (vPBX), die für jedes Gespräch mittels TLS einen eigenen Verschlüsselungsalgorithmus zwischen Telefon und Anlage aushandelt und während der Gespräche mit SRTP Verschlüsselung arbeitet. Nebenbei lassen sich mit der virtuellen TK-Anlage auch Betriebskosten sparen. »Wer sich überlegt, wie viele unternehmenswichtige Informationen heute über Unternehmensgrenzen hinweg übermittelt werden und wie brisant ein Großteil der am Telefon ausgetauschten Informationen sind, wird schnell die Wichtigkeit der Abhörsicherheit erkennen«, mahnt Jacobsen.

Mehr zum Thema IT-Sicherheit und Gefahren durch Wirtschaftsspionage erfahren Sie auch im IT-Solutions College [4] unserer Schwester-Zeitschrift Network Computing [5], am 24. September in Frankfurt am Main. Dort werden unter anderem auch Vertreter des Bundesverfassungsschutzes zum Thema »Wirtschaftsspionage – Bedrohungspotential für die Unternehmen« informieren.

[1] http://www.toplink.de/
[2] http://www.im.nrw.de/spionagetest/test
[3] http://www.toplink.de/businesspartner/module/virtuelle-telefonanlage/pbx-demo.html
[4] http://www.it-solutions-college.de/2008/de/home/
[5] http://www.networkcomputing.de/

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