M2M-Markt:
Deutsche Telekom und Digi kooperieren
Digi International und die Deutsche Telekom wollen im wachsenden M2M-Markt zusammenarbeiten. Ziel der Kooperation ist es, die Überwachung und die Fernsteuerung von Geräten mittels M2M auf dem europäischen Markt zu vereinfachen.
Telekom-Zentrale in Bonn: Kooperation mit dem US-Spezialisten Digi vereinbart. (Foto: Deutsche Telekom)
Digi International mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Minnesota bietet zahlreiche M2M-Lösungen für Fernüberwachungs- und Steuerungsanwendungen, wie zum Beispiel Überwachung von Speichertanks, Fahrzeugflotten, Solarenergieanlagen und anderen technischen Geräten an. Die M2M-Lösungen von Digi kommen häufig unter harten Bedingungen zum Einsatz, zum Beispiel unter unfreundlichen Wetterkonditionen mit extremen Temperaturen, oder in stark vibrierenden Fahrzeugen.
Die Deutsche Telekom bietet für diese Einsatzgebiete spezielle M2M Form Factor (MFF) SIM-Chips, die gerade für den Einsatz unter extremen Wetter- und Temperaturbedingungen konzipiert wurden. Digi wird als erster Gateway-Hersteller die M2M Form Factor SIM-Chips (MFF) der Telekom in seine Produkte einbauen. Da die SIM-Chips fest verlötet werden, besteht keine Gefahr, dass sich ein Kunststoffchip aufgrund von Vibrationen während des Transports oder im Betrieb löst. Extreme Hitze oder Kälte können dem Chip ebenso wenig anhaben wie Feuchtigkeit.
Zur Vertiefung ihrer Kooperation integrieren die Deutsche Telekom und Digi zudem die SIM-Managementfunktionen des Telekom M2M Service Portals in die iDigi Device Cloud. Damit können Kunden ihre Geräte und SIM-Karten zentral verwalten und managen.
Die Gateways von Digi mit den MFF SIM-Chips der Deutschen Telekom sind ab sofort erhältlich. Spezialisten beider Unternehmen helfen Kunden beim Entwurf individueller durchgängiger M2M-Lösungen unter Verwendung der Produkte von Digi und der iDigi Device Cloud basierend auf Netzen der Deutschen Telekom.
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