Streit um Geschäfte mit Iran:
Cisco trennt sich von ZTE
Wegen internationaler Untersuchungen zum möglicherweise illegalen Verkauf von Netzwerktechnik an den Iran, trennt sich Cisco Systems überraschend von seinem langjährigen Partner ZTE. Damit ist auch der gemeinsam geplante Angriff auf Huawei abgesagt.
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(Bild: S. Kobold, Fotolia.com)
Im Zuge der internationalen Ermittlungen gegen den chinesischen ITK-Konzern ZTE hat sich jetzt auch dessen langjähriger Partner Cisco Systems erstaunlich deutlich zu Wort gemeldet. Cisco will demnach die bislang enge Zusammenarbeit mit ZTE einstellen. Damit dürften auch die gemeinsamen Pläne der beiden unternehmen beendet sein, den chinesischen Konkurrenten Huawei mit gebündelten Kräften anzugreifen. Ebenso sollen die aktuelen Kooperationen im Vertrieb beendet werden.
ZTE wird unter anderem vom US-Handelsministerium und dem FBI vorgeworfen, einer iranischen Telekommunikationsfirma Netzwerktechnik geliefert zu haben, die unter internationale Embargos fällt. Bei ZTE selbst zeigte man sich von der Entscheidung genauso überrascht wie getroffen. Man stehe jedoch in engem Kontakt mit Cisco und kooperiere auch mit den US-Behörden bezüglich der Vorwürfe zu den fraglichen Lieferungen, so ein Sprecher.
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