Nach der Integration in Schneider Electric:
Das ändert sich für APC-Partner
Durch die vollständige Integration von APC in den Geschäftsbereich IT Business positioniert sich Schneider Electric als Anbieter von ganzheitlichen Energiemanagementlösungen im Markt. APC-Reseller können künftig auch auf Produkte anderer Geschäftsbereiche und Tochterunternehmen von Schneider Electric zugreifen.
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Karin Hernik, Manager IT Channel and SMB bei Schneider Electric
Schneider Electric schließt die Integration von APC ab. Zwar hat der Spezialist für Energie-Management und Automation den USV-Hersteller APC bereits 2007 übernommen, erst zum 1. August dieses Jahres ist der Anbieter jedoch im Geschäftsbereich IT Business, der sich vor allem auf das Rechenzentrumsgeschäft fokussiert, aufgegangen.
Die Ansprechpartner für Kunden und Partner bleiben auch nach der Integration unverändert, das Portfolio wird jedoch deutlich größer. »Unsere Partner haben jetzt Zugriff auf ein komplettes Lösungsportfolio«, sagt Karin Hernik, Manager IT Channel and SMB bei Schneider Electric, im Gespräch mit Computer Reseller News. Nach der Integration präsentiert sich Schneider Electric als Anbieter von ganzheitlichen Energiemanagementlösungen im Markt. »Unser Channel öffnet sich jetzt für das Schneider Electric-Portfolio«, sagt Karin Hernik, die bislang Channelchefin von APC war.
Reseller, die bisher die IT-Infrastrukturprodukte von APC verkauft haben, können künftig auf das gesamte Produktsortiment von Schneider Electric zugreifen und ganzheitliche Energiemanagement-Lösungen vertreiben. »Der Channel kann sich jetzt ganz neue Märkte erschließen«, erläutert Hernik. Vor allem im Projektgeschäft sieht die Channelchefin die Mehrheit der APC-Partner bereits als qualifiziert an, um das komplette Schneider-Portfolio zu verkaufen.
APC by Schneider Electric bleibt erhalten
Ganz verschwinden wird der Name APC auch nach Abschluss der Integration nicht. Fast alle Produkte des USV-Spezialisten werden weiterhin unter der Marke »APC by Schneider Electric« vertrieben. Auch das Partnerprogramm mit den bestehenden Stufen bleibt erhalten.
Für die kommenden Monate hat sich Schneider Electric vorgenommen, die Zahl der Reseller zu erweitern. »Wir wollen die Partnerlandschaft vergrößern«, gibt Channelchefin Karin Hernik als Ziel vor. Die Zahl von derzeit rund 2.000 Händlern in der DACH-Region möchte sie auf 2.500 bis 2.600 ausbauen. Sowohl Fachhändler, die aus dem Privatkundengeschäft kommen, als auch Systemhäuser, die große Rechenzentrumsprojekte realisieren, sind für Schneider Electric interessant.
Neben dem Geschäft mit komplexen Data Center-Umgebungen sieht der Konzern vor allem im Privatkundengeschäft Wachstumschancen. Mit der zunehmenden Vernetzung der eigenen vier Wände wächst bei immer mehr Konsumenten das Bewusstsein, sich vor Gefahren wie Blitzeinschlag oder Kurzschlüssen schützen zu müssen. »Im Etail- und Retail-Geschäft sehen wir große Wachstumschancen«, sagt Hernik. Um sich im Consumer-Markt zu behaupten, investiert der USV-Spezialist verstärkt in Produkte mit schickem Design, die sich gut in moderne Wohnzimmer integrieren lassen.
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