Provider Freenet AG:
Weniger Umsatz, aber mehr Gewinn
Der Umsatz der Freenet-Gruppe ist im ersten Halbjahr auf 1,49 Milliarden Euro gesunken. Im Vorjahreszeitraum waren es noch 1,55 Milliarden Euro. Gleichzeitig konnte der Mobilfunkprovider seinen Gewinn von 162,3 Millionen Euro auf 170,7 Millionen Euro steigern.
Freenet-Zentrale in Büdelsdorf, Schleswig-Holstein: Größte netzunabhängige Vertriebsplattform für Mobilfunkprodukte. (Foto: Freenet AG)
Das im TecDax notierte Unternehmen macht weiter gute Geschäfte. Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Vertragskunde lag mit 23,50 Euro im ersten Halbjahr auf Vorjahresniveau. Die Anzahl der Vertragskunden ist im zweiten Quartal 2012 mit 5,69 Millionen stabil geblieben, während der Bestand der Prepaid-Kunden um 80.000 auf 2,54 Millionen gewachsen ist.
»Wir sind zufrieden mit den Zahlen und blicken optimistisch in die zweite Jahreshälfte«, sagt Joachim Preisig, Finanz-Vorstand der Freenet AG. Die Gesamtanzahl der Mobilfunkkunden lag zum Ende des zweiten Quartals 2012 bei 14,46 Millionen. Als Vertriebskanäle dienen dem Unternehmen vor allem die eigene Shopkette (Mobilcom-Debitel) mit rund 550 Shops, etwa 6.000 weitere Vertriebsstellen im Fachhandel, in Elektronik und Flächenmärkten sowie der Online- und Direktvertrieb. Die Freenet-Gruppe kooperiert mit der Media-Saturn Deutschland GmbH sowie seit Oktober 2011 exklusiv mit der Berliner Gravis Computervertriebsgesellschaft mbH.
Nach eigenen Angaben verfügt der Provider damit über die größte netzunabhängige Vertriebsplattform für Mobilfunkprodukte in Deutschland. Der Vermarktungsschwerpunkt liegt im Wesentlichen auf dem Endkundengeschäft mit Privathaushalten.
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