Praxiswissen Network Attached Storage:
NAS-Systeme richtig verstehen und ausreizen

von magnus.de

11.04.2011

Mit einem optimal eingerichteten NAS-System lassen sich Inhalte wie Multimedia oder Daten zentral speichern und anschließend verteilt über das Netz wieder zur Verfügung stellen. Nebenbei bietet dies auch gleich die Möglichkeit, den heimischen Datendschungel zu lichten.

Das NAS übernimmt die zentrale Speicherung und bereitstellung von Daten und Multimediainhalten.

Die zunehmende Vielfalt der IT-Geräte vom Smartphone über Tablet-PCs und Note- / Netbooks bis hin zum PC sorgt in vielen Haushalten auch für ein wachsendes Datenchaos. Einerseits gibt es viele Dubletten, die unnötig den Speicherplatz zumüllen, während keiner mehr den Überblick hat, wo nun die jeweils neueste Version liegt. Andererseits muss man die benötigten Daten für ein Fotoprojekt oder ähnliches auch oft mühsam von den verschiedenen Geräten zusammensuchen.

In der Praxis gibt es etwa sehr oft folgendes Szenario: Ein Teil der Fotosammlung liegt auf der Festplatte des Computers, ein weiterer Teil ruht auf dem Notebook und der Rest ist verstreut auf DVD-Rohlinge, USB-Sticks oder auch als Back auf externen Festplatten. Ähnlich ist das Durcheinander bei Musik und Videofilmen, die sich im Laufe der Jahre angesammelt haben. Sie sind meist auf mehrere Datenträger verteilt, häufig noch nicht einmal geordnet und die Suche nach einem bestimmten Song oder Film kostet Zeit und Nerven. Höchste Zeit, etwas gegen das hausgemachte, multimediale Datenchaos zu unternehmen.

Die Lösung für Ordnung in Ihrer Multimedia-Sammlung ist ein zentraler Speicherplatz. Schaffen Sie sich für alle Ihre Fotos, Musik und Videos eine intelligente Festplatte im Netzwerk an. Die neudeutsche Bezeichnung für so ein Gerät lautet "NAS" – oder ausgeschrieben: "Network Attached Storage". Sobald Sie diesen "Speicher im Netzwerk" an den Router Ihres Internet angeschlossen haben, ist er bereits Teil Ihres Heimnetzes. Denn ein Heimnetz ist eigentlich nichts weiter als ein Router wie die Fritz!Box und verschiedene Geräte, die mit diesem Router per Netzwerkkabel oder WLAN verbunden sind.

Zentraler Datentresor im Netz

In diesem Netz können alle Geräte in Kontakt treten. Damit sind alle Komponenten im Heimnetz für die anderen Geräte erreichbar.

Das gilt selbstverständlich auch für eine Netzwerkfestplatte. Sie wird per Netzwerkkabel mit dem Router verbunden und agiert somit als eigenständiges Gerät im Heimnetz. Sie greifen dann mit einem Computer auf NAS zu und kopieren Ihre gewünschten Daten auf die Netzwerkplatte: dazu gehören Ihre Schnappschüsse oder Lieblingssongs in MP3.

Werksseitig besitzen fast alle NAS frei zugängliche Verzeichnisse. Diese heißen Freigaben oder in Englisch "share". Auf diese Ordner haben Sie per PC oder Notebook über das Heimnetz Zugriff. Über die Einstellungen lassen sich weitere Freigaben anlegen. Der Anwender kann diese mit einem Passwort schützen oder anderen Personen zugänglich machen.

Manche NAS-Geräte richten solche privaten Freigaben automatisch für jeden neu angelegten Benutzer ein. Diese Ordner sind dann nur für den zugewiesenen Anwender zugänglich. Das macht Sinn, wenn sich mehrere Personen einen Onlinezugang über einen Router teilen (Familien oder Wohngemeinschaften).

So können alle Nutzer gemeinsam auf den öffentlichen Ordner mit den Musik- und Videodateien zugreifen, während private Fotos oder Dokumente in passwortgeschützten Ordnern ruhen, zu denen nur die jeweils berechtigte Person Zugang hat.

Ein NAS beendet so das zuvor beschriebene Datenchaos und die zeitraubende Suche. Egal, an welchem Rechner Sie gerade sitzen: Solange Sie mit dem Heimnetz verbunden sind, haben Sie immer Zugriff auf alle Ihre Fotos und andere Mediadaten. Doch das ist noch lange nicht alles: Moderne Netzwerkfestplatten machen gespeicherte Multimediainhalte auch anderen Geräten im Heimnetz verfügbar.

Abseits des Computers

Promise NAS 2402

Aktuelle NAS besitzen Funktionen, die Fotos, Musik oder Filme auf netzwerkfähige Fernsehgeräte, Media Player oder Blu-ray Player schicken. Dazu haben die Netzfestplatten sogenannte Media Server integriert. Die Software [1] bereitet Musik, Fotos oder Videos auf und schickt diese bei Anfrage an ein Netzgerät mit Abspielfunktion.

Solche Player suchen nach einem NAS mit Media Server im Heimnetz. Werden sei fündig, fordern sie die verfügbaren Daten auf Knopfdruck an. Ein PC wird dazu nicht benötigt. Mit einem Webradio (Media Client) greifen Sie auf die Musiksammlung auf Ihr NAS zu und geben diese an anderer Stelle im Haus wieder.

Media Clients können neben Webradios auch Spielkonsolen, Fernseher oder Media Player sein. Sobald ein solches Gerät mit dem Heimnetz verbunden ist, sucht es nach Medienquellen. Im Menü unter Wiedergabequellen taucht das NAS als Eintrag "Medienserver" auf. Hier erhalten Sie dann direkt Zugriff auf die vom NAS bereitgestellten MP3s, Fotos oder Filme.

Damit die Netzplatte auch Multimediainhalte serviert, starten Sie den Media Server und geben das Verzeichnis mit den Musikdateien an. Bei manchen NAS-Geräten ist die Freigabe für den Media Server auch bereits vorgegeben, das heißt, Sie müssen alle Mediadateien in dieser Freigabe speichern.

Im Zusammenhang mit dem Begriff Media Server und Media Client finden sich auf den Verpackungen netzwerkfähiger Multimediageräte häufig die Begriffe DLNA oder UPnP AV. Dabei handelt es sich um Übertragungsstandards für von Mediadateien im Netzwerk [1] (s. "Tipp: Home Entertainment auch ohne Computer").

Daten müssen sicher sein

Jeder Besitzer einer Netzwerkfestplatte muss sich über die Sicherheit seiner Daten unbedingt Gedanken machen. Als zentrale Ablage für gemeinsam genutzte oder private Datenbestände käme ein Verlust dieser wertvollen Daten einer mittleren Katastrophe gleich. Funktioniert eine interne Festplatte des NAS nicht, sind alle Daten darauf meist rettungslos verloren. Defekte Festplatten sind keine Seltenheit.

Viele Computer-Nutzer haben in dieser Beziehung schon Erfahrungen gemacht. Der genaue Zeitpunkt für Festplattendefekte lässt sich nur schwer vorhersagen. Als beste Vorsorge ist deshalb die Sicherung der Daten auf ein zweites Speichermedium. Für die Datensicherung einer Netzwerkplatte gibt es verschiedene Strategien. Die unkomplizierteste und flotteste Variante ist die Datenspiegelung.

NAS-Geräte mit zwei oder mehr internen Festplatten erlauben eine komfortable Sicherungsmethode per Datenspiegelung. IT-Fachleute sprechen dann vom RAID-1-Modus. Hierbei wird der Inhalt der einen Festplatte vollautomatisch auf die zweite interne Festplatte abgebildet oder gespiegelt. Fällt eine der beiden Festplatten aus, findet der Anwender eine Datenkopie auf der anderen Festplatte.

Alle in diesem Artikel vorgestellten und getesteten NAS-Modelle besitzen Einschübe für zwei interne Festplatten. Sie werden meist auch mit beiden vorinstallierten Festplatten geliefert.

Zwei Festplatten: Mehr Sicherheit oder mehr Platz

Um die Daten sicher aufzubewahren ist die Spiegelung wichtig. Allerdings waren einige der NAS-Geräte im Urzustand nicht im Spiegel-Modus konfiguriert. Diese voreingestellten Modi sind auf maximalen Speicherplatz oder maximale Performance ausgelegt, bieten jedoch überhaupt keine Sicherung beim Ausfall eines Laufwerks. Vor der Inbetriebnahme sollten Sie sofort auf RAID-1 umstellen. Die Datensicherung über RAID 1 lässt sich über die Weboberfläche der Geräte in der Laufwerksoder Datenträgerverwaltung aktivieren.

Hinweis: Falls Sie diese Einstellung nachträglich vornehmen, sichern Sie bitte zunächst alle Daten der Netzwerkfestplatte auf einen Drittspeicher. Das kann beispielsweise eine externe Festplatte mit USB-Anschluss sein.

Bei der Umstellung auf RAID 1 löschen Sie bei einer der beiden Platten die Daten. Die Umstellung auf den Modus mit Spiegelung kann je nach Plattengröße mehrere Stunden dauern. Danach läuft die Sicherung der Daten vollautomatisch ab. Sobald Sie eine Datei auf Ihr NAS übertragen, wird diese Datei auf beiden Festplatten gesichert – das Gerät spiegelt die Daten automatisch.

Bei einem Plattendefekt wechseln Sie das betreffende Laufwerk aus. RAID 1 sorgt für die Übertragung der Inhalte von der intakten auf die neu eingesetzte Platte. Nachteil der Methode mit der Spiegelung: Die Kapazität der eingebauten Festplatten halbiert sich, weil alle Daten doppelt gespeichert werden. Bei zwei eingebauten Laufwerken mit je ein TByte Größe steht auch nur ein TByte als effektiver Datenspeicher zur Verfügung. Die andere Hälfte wird für die Datensicherung verwendet.

Trotzdem spiegeln

Ready NAS Duo Netgear

Die Spiegelung von Daten auf einer Netzfestplatte zur Sicherung ist dennoch zu empfehlen. Wichtige Daten werden so doppelt gespeichert und einem Datenverlust wird vorgebeugt. Die Preise für eine Festplatte mit einem TByte Speicher liegen inzwischen bei rund 50 Euro. Diese Investition sollte jedem Anwender für die Sicherung seiner Daten, Fotos, Musik und Video Wert sein.

Als alternative Möglichkeiten zur Datensicherung steht die Kopie auf ein externes Gerät zur Verfügung. An vielen NAS-Geräten lassen sich externe Festplatten per USB oder eSATA anschließen. Diese dienen als Backup-Laufwerke für die Daten auf der Netzwerkfestplatte. Diese Sicherungsmethode ist allerdings nicht so komfortabel wie die Datenspiegelung.

Die zusätzliche Sicherung der NAS-Daten auf externe Medien per eSATA oder USB kann als zusätzliche Backup-Möglichkeit herangezogen werden.

Energiesparer

Neben der Datensicherheit spielt auch der Energieverbrauch eines Netzspeichers eine wichtige Rolle. Und so ist inzwischen auch im privaten Haushalt Umweltbewusstsein nicht mehr wegzudenken. Vor allem NAS-Geräte mit zwei oder mehr Festplatten haben einen erhöhten Stromverbrauch. Das gilt, wenn sie im Dauerbetrieb laufen – vom Verschleiß der Laufwerke einmal ganz abgesehen.

Allein aus diesem Grund sollte jedes NAS-Gerät mit einem Energiesparmodus ausgestattet sein. Dieser fährt die internen Festplatten automatisch in den energiesparenden Ruheoder Sleep-Modus herunter, sobald über einen längeren Zeitraum hinweg niemand mehr auf das NAS zugegriffen hat.

Bei manchen Geräten ist dieser Zeitraum fest vorgegeben. Andere Geräten haben Optionen nach wie vielen Minuten ohne Zugriff der Sleep-Modus aktiviert wird. Dieser Zeitraum wird als "Idle Time" bezeichnet. Im Sleep-Modus sinkt die Leistungsaufnahme eines NAS mit zwei internen Platten um etwa 60 bis 70 Prozent.

Manche Geräte lassen sich sogar zu einer angegebenen Uhrzeit, zum Beispiel täglich gegen 23 Uhr, herunterfahren und wachen zu einer ebenfalls vorgegebenen Uhrzeit, automatisch wieder auf. Während dieser Ruhephase, in der die internen Festplatten meist vollständig abgeschaltet sind, sinkt der Stromverbrauch noch deutlich weiter ab.

Aus der Ferne erreichbar

Eine weitere Anwendung, die im Zusammenhang mit Netzwerkfestplatten immer häufiger angeboten wird, ist der sogenannte Fernzugriff. Hierbei versteht man den Zugriff auf das NAS von einem beliebigen Rechner aus dem Internet. Damit greift der Anwender von einem anderen Rechner irgendwo außerhalb des Heimnetzes auf Daten zu Hause zu. So lassen sich beispielsweise wichtige Daten herunterladen oder Fotos aus der Ferne anzeigen.

Mittlerweile bieten einige Hersteller spezielle Dienste im Internet an, die nach einer Online-Registrierung den Zugriff auf das NAS im Heimnetz erheblich einfacher und vor allem komfortabler gestalten. Veränderungen in den Router-Einstellungen sind hierzu in der Regel dann nicht mehr erforderlich.

Der Zugriff auf die Daten erfolgt im Browser-Fenster. Darüber lassen sich Bilderordner betrachten, Musik- und Videodateien häufig sogar direkt im Browser abspielen. Allerdings hängt hier die Übertragungsgeschwindigkeit vom NAS ganz entscheidend von der Bandbreite des Online-Zugangs ab. Sie kann nicht schneller sein, als die maximale Upstream-Geschwindigkeit des DSLAnschlusses zu Hause.

Tipp: Home Entertainment auch ohne Computer

Netzwerkfähige Audio- oder Video-Player zeigen Fotos und spielen Musik bzw. Filme über das Heimnetz – auch ohne einen eingeschalteten Computer. Dazu müssen sich allerdings alle angeschlossenen Geräte untereinander verstehen. Für die Übertragung von Medien im Heimnetz gibt es einen Standard. Er wird als "DLNA" bezeichnet. Dabei handelt es sich um den Nachfolger von "UPnP AV".

Beim Kauf eines NAS-Gerätes sollten Sie auf eine Auszeichnung mit dem DLNA-Standard achten. Erst damit funktioniert das Zusammenspiel zwischen Netzspeicher und Abspielgerät. Doch Vorsicht: DLNA steht für eine korrekte Kommunikation und Übertragung von Mediadaten im Heimnetz. Das System bietet keine Sicherheit, dass das Wiedergabegerät die Daten auch korrekt abspielt.

In der Praxis können sowohl Netzwerkplatten als auch netzwerkfähige Fernseher DLNA unterstützen. Einige Videos zeigt der Fernseher dennoch nicht an. Zahlreichen Wiedergabegeräten mit DLNA-Logo fehlen nach wie vor die erforderlichen Funktionen, um bestimmte Videoformate abzuspielen.

Sollte Ihr Fernseher bestimmte Formate nicht abspielen, lohnt sich eventuell die Anschaffung eines netzwerkfähigen Media Players. Diese Geräte sind in der Regel mit vielen Player-Funktionen ausgestattet und unterstützen verschiedene Videoformate.

LaCie Space MAX 2TB

Der LaCie Space MAX 2TB

Der quaderförmige Netzspeicher in Klavierlack-Optik lässt sich mithilfe des Einrichtungsassistenten rasch konfigurieren. Der LaCie Network Assistant bietet schnellen Zugriff auf Freigaben und die Web-Oberfläche, die LaCie als "Dashboard" bezeichnet.

Interessant: Die Oberfläche lässt sich über Widgets im Browser-Fenster nach eigenem Geschmack gestalten. Schade jedoch, dass bei den Einstellungen auf eine Online-Hilfe verzichtet wurde.

Sehr gelungen sind hingegen die Einstellungen zum Energiesparen. So lässt sich der Start des Sleep-Modus ebenso konfigurieren wie das Ab- und Wiederanschalten des NAS zu bestimmten Uhrzeiten. Bei aktiviertem Deep-Sleep-Modus wird das Gerät per Netzwerk aktiviert (Wakeon-LAN).

Daten lassen sich auch direkt vom Rechner per USB über einen passenden Anschluss und das beiliegende Kabel auf den LaCie-Speicher übertragen. Für diese Funktion muss aber bereits während der Ersteinrichtung ein spezieller Bereich des Festplattenspeichers für den USB-Anschluss reserviert werden.

Fazit:

Der kleine schicke Quader von La-Cie bringt gleich zwei 1-TByte-Festplatten unter und ist einfach mithilfe des Assistenten einzurichten.

LG N2A2 2TB

Das LG N2A2 2TB

Die Benutzeroberfläche ist übersichtlich gestaltet und bietet eine ausgezeichnete deutschsprachige Online-Hilfe. Neben dem RAID-1-Modus zur Spiegelung kompletter Festplatteninhalte bietet LG den Modus "Selective Mirroring" an.

Hier lassen sich je nach Bedarf nur bestimmte, besonders schützenswerte Verzeichnisse einer Festplatte auf die zweite Festplatte spiegeln. Negativ: Für den Wechsel einer Platte wird ein Schraubenzieher benötigt. Das NAS von LG erreichte von allen drei Testkandidaten die schnellste Übertragungsrate – beim Lesen ebenso wie beim Schreibzugriff.

Eingerichtet wird der Fernzugriff über den Setup-Assistenten, der am Router eine bestimmte Funktion freischalten muss. Hier ist das Zugangspasswort zum Router erforderlich. Ist der Fernzugriff eingerichtet, kann man nicht nur von einem beliebigen Rechner im Internet, sondern auch vom Smartphone über das Internet auf die Inhalte zugreifen.

Dann spielt das Handy Musik oder zeigt gespeicherte Bilder vom NAS. Eine Verschlüsselung für den Fernzugriff auf den Netzspeicher existiert leider nicht.

Fazit:

Ein Assistent hilft bei der Einrichtung des Fernzugriffs. Er lässt sich dann sogar über den Browser des Smartphones öffnen.

Seagate FreeAgent GoFlex Home

Der Seagate FreeAgent GoFlex Home

Seagate trennt seinen Netzspeicher GoFlex Home in eine 3,5-Zoll-GoFlex- Festplatte und eine Basiseinheit. Das soll den späteren Austausch des Speichers erleichtern. Das Setup erfolgt über die mitgelieferte CD und das Tool Seagate Dashboard. Hierbei vergibt man einen Namen für die Platte sowie einen Benutzernamen samt Kennwort für den Hauptbenutzer (Administrator).

Freigaben und Backup-Ordner für zwei weitere Benutzer und für die Medienfreigabe im Heimnetz via UPnP oder DLNA lassen sich komfortabel in der Benutzeroberfläche der Festplatte unter "Seagate Share" anlegen. Wer mehr als drei Benutzerkonten anlegen, mehr als drei Rechner im Heimnetz auf dem GoFlex sichern oder per Smartphone auf seine Daten zugreifen möchte, benötigt ein kostenpflichtiges Premium-Abo.

Das deutschsprachige Benutzerhandbuch muss von der Herstellerhomepage (Dokumentbibliothek) heruntergeladen werden. Als Datenrate beim Beschreiben ermittelten wir 20 MByte/s, beim Lesen überzeugte Seagates Netzspeicher mit sehr flotten 60 MByte/s.

Fazit:

Die Free Agent GoFlex Home überzeugt mit einem interessanten Wechselsystem, einer komfortablen Medienverwaltung samt Fernzugriff.

[1] http://www.pcgo.de/ratgeber/network-attached-storage-nas-grundlagen-1092061,180.html
[2] http://www.pcgo.de/ratgeber/network-attached-storage-nas-grundlagen-1092061,180.html

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