Vorläufige Geschäftsergebnisse:
PC-Ware unter Druck

von Nadine Kasszian (nadine.kasszian@crn.de)

28.07.2010

Lizenz-Spezialist PC-Ware ist noch nicht wieder auf Wachstumskurs: Vorläufige Geschäftszahlen weisen einen Ergebnisrückgang von fast 100 Prozent und einen rückläufigen Umsatz aus.

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PC-Ware-Chef Klaus Elsbacher ist zufrieden mit den Ergebnissen

Nach vorläufigen Geschäftszahlen hat IT-Dienstleister PC-Ware [1]im Geschäftsjahr 2009/2010 einen Umsatz von 826,2 Millionen Euro erwirtschaftet das entspricht einem Minus von rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das Vorsteuerergebnis ging sogar um knapp 100 Prozent zurück und liegt nunmehr bei 0,3 Millionen.

Seit der Übernahme durch die österreichische Raiffeisen IT war PC-Ware stark mit sich selbst beschäftigt. Der neue PC-Ware-Chef Klaus Elsbacher gab auf der CeBIT im CRN-Interview [2] bekannt, dass die Profitabilität des Unternehmens verbessert werden müsse. Unter den Mitarbeiter herrschte Angst um ihren Arbeitsplatz und Misstrauen gegenüber dem neuen Eigentümer (CRN berichtete). In dem abgeschlossenen Geschäftsjahr hat sich PC-Ware neu ausgerichtet und auf die Bereiche Lizenz- und Data Center-Geschäft fokussiert.

Trotz des schlechten Geschäftsabschlusses zeigt sich der Vorstand zufrieden mit den Ergebnissen: die Umstrukturierung habe positive und negative Sondereffekte mit sich gebracht. Für das neue Geschäftsjahr rechnet der Vorstand damit, dass sich die Ertragszahlen durch die Neuausrichtung der Gruppe verbessern werden. Um den Wachstumskurs zu unterstützen, hat PC-Ware im Juli eine Kapitalerhöhung vorgenommen, die dem Systemhaus 35,94 Millionen Euro in die Kasse spült.

[1] http://www.pc-ware.de/
[2] http://www.crn.de/channel/systemhaus/artikel-80322.html

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