Dashboard für alle Accounts bei Google:
Google kommt Anwendern beim Datenschutz entgegen
Diesmal steht Google nicht im Kreuzfeuer, weil es wieder Kritik am Datenschutz des Unternehmens gibt. Stattdessen ermöglicht der Konzern Nutzern erstmals mit »Dashboard« einen Überblick über ihre dort gespeicherten Daten zu bekommen.
In den verschiedenen Google-Produkten werden unterschiedliche Arten von Daten gespeichert. Google Mail verwahrt beispielsweise E-Mails und E-Mail-Entwürfe, Anhänge und Chat-Nachrichten. Wenn sich ein Nutzer dazu entschließt, das Webprotokoll zu aktivieren, werden die durchgeführten Suchvorgänge gespeichert und personalisierte Suchergebnisse angezeigt. Das »Dashboard [1]« fasst diese Daten nun für die Google-Nutzer in einem einfach zu bedienenden Format zusammen und gibt diesen so die Kontrolle darüber.
Über Googles »Dashboard« bekommt der Anwender einen Überblick, was der Suchmaschinenanbieter etwa an Zugangsdaten über ihn gespeichert hat.
»Das ist ein großer Schritt, Nutzern Transparenz und Kontrolle über ihre Daten zu geben«, lobt Wieland Holfelder, Leiter des Google Entwicklungs-Zentrums in München, den neuen Service. Es sei wichtig, dass sich Nutzer bewusst sind, welche Daten online seien und wie sie diese steuern könnten.
Für Google Dashboard erhält der Internetkonzern sogar Schützenhilfe von unerwarteter Seite: So äußert sich der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit Johannes Caspar positiv zu dem Service: »Hinter dem Google Dashboard steht die Idee, den Nutzern künftig einen Überblick darüber zu verschaffen, welche Daten sie Google anvertraut haben und welche Einstellmöglichkeiten hierfür bestehen. Dies stärkt die eigene Verantwortung im Umgang mit den Daten und führt zu einer größeren Transparenz für die Nutzer.«
Mit freundlicher Genehmigung von Computer Reseller News
[1] http://www.google.com/dashboard
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