Remote-Access zu entfernten Rechnern:
Mit dem iPhone auf virtuelle Desktops und PCs zugreifen
Mit »Wyse Pocket Cloud« können Nutzer eines iPhones oder iPods auf PCs im Büro oder auf virtualisierte Desktop-Systeme zugreifen. Dabei kommt eine Verbindung über eine verschlüsselte Verbindung zum Einsatz.
Als Business-Applikation stuft Wyse Technology [1] »Wyse Pocket Cloud« ein. Die Anwendung wird auf einem iPhone oder iPod Touch installiert. Anschließend kann der User über ein Netzwerk, etwa ein WLAN, »remote« auf seinen virtuellen Desktop oder PC und die dort gespeicherten Informationen zugreifen.
Auf dem iPhone wird Wyse Pocket Cloud installiert. Mit dem Programm kann der User von unterwegs aus auf virtualisierte Desktops oder PCs zugreifen, die beispielsweise im Büro stehen.
IT-Administratoren haben von ihrem Apple-Gerät aus sogar Zugang zu allen Geräten im Netzwerk. Pocket Cloud nutzt für die Verbindung eine von Wyse optimierte Version des Remote Desktop Protocol (RDP) 6.0. Die Daten werden dabei mithilfe einer SSL-Verbindung und eines 128-Bit-Schlüssels gegen den Zugriff Unbefugter gesichert.
Laut Anbieter lässt sich Pocket Cloud in bestehende Vmware-View-Umgebungen integrieren, ohne dass eine zusätzliche Software installiert oder ein besonderes Setup durchgeführt werden muss.
»Wyse Pocket Cloud erlaubt den Zugriff auf jede physische oder virtuelle Infrastruktur, die das Microsoft-RDP-Protokoll unterstützt oder die mit dem Vmware-View-3.1-Connection-Broker arbeitet«, Hagen Dommershausen, Marketing Director Central Europe bei Wyse. »Das kann im Direkt- und Tunnel-Modus erfolgen, jeweils mit SSL-Support«.
Pocket Cloud ist kompatibel zu Windows 2000, Windows XP Professional, Windows Vista Business, Windows 7 und den Terminal-Services-Features von Windows Server. Das Tool ist im iTunes App Store [2] erhältlich und kostet rund 24 Euro.
[1] http://www.wyse.de/
[2] http://www.itunes.com/appstore
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