Unified Communications Interoperability Forum:
Allianz für offene UC-Lösungen
Eine neue Non-Profit-Allianz soll für einheitliche Standards im Bereich Unified Communications sorgen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören HP, Juniper, Microsoft, Logitech und Polycom. Andere namhafte Anbieter wie etwa Avaya oder Cisco fehlen bislang jedoch.
(Fortsetzung des Artikels von Seite 1)
InKalifornien haben Vertreter von Hewlett-Packard, Juniper, Logitech/LifeSize, Microsoft und Polycom das Unified Communications Interoperability Forum (UCIF) ((www.ucif.org [1])) gegründet. Dem neuen Interessenverband sind direkt nach der Gründung unter anderem Siemens Enterprise Communications, Broadcom und Plantronics beigetreten. Mit Unternehmen wie Alcatel-Lucent, Avaya und Cisco fehlen bislang jedoch noch namhafte Anbieter.
Die Mitglieder des UCIF sind sich darüber einig, dass eine auf offenen Standards basierende Interoperabilität von entscheidender Bedeutung ist, um die Nutzung von UC-Lösungen in Unternehmen voranzutreiben. Vor diesem Hintergrund wollen die beteiligten Unternehmen zusammenarbeiten, um die Implementierung von UC-Lösungen zu erleichtern und dem Benutzer über unterschiedlichste Medien - vom Handy über den PC bis hin zu Raum-in-Raum Telepresence-Lösungen - ein zuverlässiges und ansprechendes UC-Erlebnis zu bieten.
Um die Lücken zwischen den derzeitigen Kommunikationsprotokollen zu schließen und eine umfassende Interoperabilität zu ermöglichen, wird das UCIF nicht nur auf vorhandene Industriestandards zurückgreifen, sondern auch neue Standards definieren. Neben Anbietern von Hardware- und Softwarelösungen können Service-Provider und Netzwerkbetreiber eine Mitgliedschaft im UCI Forum erwerben.
Interoperabilität ist Pflicht
Jonathan Edwards, Research Analyst bei IDC, wertet das neue Forum als Schritt in die richtige Richtung: »Interoperabilität ist nicht nur eine entscheidende Voraussetzung, um Kunden eine erfolgreiche Implementierung von UC-Lösungen zu ermöglichen, sondern auch von zentraler Bedeutung, wenn es um die Bereitstellung älterer, aktueller und zukünftiger UC-Tools, UC-Services und UC-Infrastrukturen verschiedener Anbieter geht. Beim Versuch, ein gewisses Maß an Interoperabilität zu erreichen, hat man bisher immer auf Lösungen zurückgegriffen, die für den jeweiligen Einzelfall entwickelt wurden, so dass die Kunden nur wenig Gewissheit hatten, ob ihre vorhandenen und zukünftigen Investitionen geschützt waren und tatsächlich den erhofften Nutzen liefern würden«. Durch die jetzt vereinbarte Zusammenarbeit würden die beteiligten Unternehmen einen Beitrag zur branchenweiten Implementierung offener Standards und zur Entwicklung von Programmen leisten, mit denen Anbieter in die Pflicht genommen und die Investitionen von Endkunden geschützt werden könnten, so Edwards.
[1] http://www.ucif.org
- 1. Seite: Allianz für offene UC-Lösungen
- 2. Seite: Interoperabilität ist Pflicht
» Newsletter abonnieren
Täglich aktuelle News und Hintergründe für Fachhändler, ITK-Hersteller, Distributoren und aus der Online-Welt.
» Tipp der Redaktion
Die besten System-Tools für Android
Android erlaubt tiefe Eingriffe in das System – und viele Apps nutzen diese Möglichkeit, um die Leistung zu optimieren und dem Nutzer bei der Bedienung seines Smartphones zu helfen. Wir stellen die besten System-Tools für Android vor.
Zwölf Smartphone-Flatrates ab 20 Euro im Vergleich
Mit Yourfone von E-Plus kommt jetzt eine neue Günstig-Flat für Smartphones. Unsere Kollegen von der Connect haben den Neuling mit der etablierten Konkurrenz verglichen.
Ungarn führt Telefonsteuer ein
Weit weniger Spaß als bisher werden die Bürger Ungarns sicherlich künftig beim Telefonieren haben. Als Reaktion auf die Schuldenlast des Landes hat das Parlament die Einführung einer Telefonsteuer beschlossen.
Weitere Artikel
» Bilderstrecken
» Meistgelesene News
So sexy sind Deutschlands Bäuerinnen
Vor kurzem war es wieder soweit: Die Macher des Deutschen Bauernkalenders suchten nach den schönsten Botschafterinnen für die Landwirtschaft. Die ansprechendsten Bewerberinnen kamen zum Casting nach München und Hamburg. Wir zeigen Ihnen die besten Bilder der Vorauswahlen in unserer Bilderstrecke ...
Massenentlassungen bei HP geplant
Der Rückgang der PC-Nachfrage und die Zusammenlegung von PC-und Druckersparte haben einschneidende Konsequenzen für die Mitarbeiter von HP. Es sollen laut Medienberichten 30.000 Mitarbeiter entlassen werden.