Netzwerke im Mittelstand meist schlecht dokumentiert:
Mit Netzwerküberwachung Kosten und Risiken senken

von redaktion@networkcomputing.de

12.10.2009

Netzwerke werden immer mehr zu einem zentralen Faktor von Unternehmensprozessen. Ein Ausfall des Netzes oder von Komponenten kann da teuer werden. Sinnvoller ist es, mit einem Netzwerk-Management-System so etwas zu vermeiden.

IT wird immer mehr zu einem zentralen Produktionsfaktor im Unternehmen, auch im Mittelstand. Diesen trifft jedoch der Ausfall eines Servers, einer Netzwerk-Komponente oder gar des ganzen LANs besonders. Da empfiehlt es sich Gedanken zu machen, wie viel so etwas das Unternehmen das kosten kann. Denn darüber bestimmt sich auch mit, wie viel ein Unternehmen dafür ausgeben sollte, um so etwas zu vermeiden.

Die Netzwerk-Management-Appliance »XNereus« von Partners-in-Europe

Computer-Simulationen einer Studie der Fachhochschule Bern ergaben einen Wert von mindestens 5000 Euro pro Ausfall. Dabei gelten Ausfallzeiten von mehr als 200 Stunden pro Jahr als »durchschnittlich«. »Die Kosten von Netzwerkpannen werden vielfach unterschätzt, da die Folgekosten nicht in das Kalkül einbezogen werden«, so Prof. Dr. Olaf Meyer von der Fachhochschule Bern.

Trotz dieser Risiken zögern immer noch einige Firmen bei Investitionen in die Netzwerk-Überwachung. Das hat gute Gründe: Meist sind Tools zur Netzwerk-Überwachung entweder nur durch Spezialisten bedienbar, in der Anwendung recht zeitaufwändig oder einfach zu teuer. Davon abheben will sich die Lösung »XNereus [1]« von Partners-in-Europe. Sie soll sich einfach bedienen lassen und liefert Funktionen für Analyse, Monitoring und Reports.

Die Anschaffungskosten für die Lösung liegen bei etwa 2000 Euro. Für Updates, Reparaturen und Arbeitszeiten für Auswertungen kommen pro Jahr 1000 Euro hinzu. Nach der Bern-Studie rechnet sich die Investition schon, wenn innerhalb von drei Jahren auch nur eine Panne vermieden wird. Professor Dr. Meyer: »Das Überwachungssystem Xnereus ermöglicht es, die Kosten zu senken, da davon auszugehen ist, dass sich viele Netzwerkpannen bei frühzeitiger Information vermeiden lassen.«

Unterschiedliche Einsatzmöglichkeiten

Xnereus eignet sich für unterschiedliche Einsatzszenerien: Schnell-Übersicht und Ad-Hoc-Netzwerk-Analyse, dauerhafte Installation sowie Einsatz im Rahmen von Managed-Services durch Systemhäuser. Für ersteres liefert Xnereus liefert mit Hilfe des »Auto-Druid« einen schnellen Überblick über alle im Netzwerk befindlichen Systeme, die IP sprechen.

Die Erstellung des Überblicks dauert nur wenige Minute. Angezeigt werden alle Netzkomponenten wie Switches oder Endgeräte wie PCs, Server oder IP-Telefone sowie Applikationen wie Web- , Mailserver oder Telefonanlagen über SNMP. Dies ist eine große Hilfe angesichts der oft doch eher mangelhaft oder gar nicht vorliegenden Netzwerk-Dokumentationen in mittelständischen Unternehmen. Bei einer physikalischen Bestandaufnahme durch den IT-Leiter der Firma und/oder einem Mitarbeiter des betreuenden Systemhauses, kommen schnell 1000 bis 2000 Euro zusammen.

Gleichzeitig mit der Übersicht der Netzwerkkomponenten erhält der IT-Administrator das Ergebnis der Verfügbarkeitstests für die gefundenen Systeme. Er kann so entscheiden, welche Systeme analysiert beziehungsweise überwacht werden sollen.

Bestehen bereits Schwierigkeiten, die analysiert werden sollen, erhält der Nutzer über vorbereitete Ad-Hoc-Tests unmittelbare Qualitätsaussagen sowie aktuelle Zustandsinformationen zur jeweils aktuellen Problemstellung.

Aber auch Test auf Netztauglichkeit für bestimmte neue Aufgaben wie Voice-over-IP lassen sich bereits vor der eigentlichen Installation durchführen. Das bisher oft angewendete kostspielige Trial-and-Error-Verfahren ist so vermeidbar.

Kontinuierliche Überwachung nötig

Netzwerke sind wie Lebewesen: Sie ständig in Bewegung und verändern sich. Über Xnereus erkennt der IT-Administrator frühzeitig Veränderungen, Engpässe und Performanceprobleme im Netzwerk oder in der Systemlandschaft. Störungen und Schwellwertüberschreitungen wie bei VoIP, Switches oder Servern werden sofort erkannt und per E-Mail oder optional SMS gemeldet.

Netzwerkausfälle und dadurch bedingte Stillstandzeiten sind teuer. Die Fehlersuche und Fehlerbehebung durch die IT-Abteilung oder ein IT-Systemhaus sind oft zeitaufwendig. Erhebliche Umsatzeinbußen drohen. Durch die ständige Überwachung signifikanter Leistungsparamenter des Netzwerkes mit Xnereus erkennt der IT-Verwalter Unregelmäßigkeiten im Netzwerk ohne Zeitverzug.

Dabei kann es sich auch um die vorbeugende Überwachung von kritischen Ressourcen wie freie Festplattenkapazität eines Servers, kritische Messwerte wie Servertemperatur oder Verbrauchsmaterialien wie Tonerstand handeln.

Langzeitstatistiken der Xnereus-Reporting-Funktion ermöglichen die Verbesserung des Netzwerks auf der Basis verlässlicher Messwerte. In der IP-Telefonie werden gerade an das Netzwerk-Management hohe Anforderungen gestellt. Sprache duldet keine Performanceprobleme. Die Telefonie ist nach wie vor das wichtigste Kommunikationsmittel.

Voice-over-IP ohne Risiko

Die Telekommunikation befindet sich in einem extremen Wandel. Die Deutsche Telekom wird voraussichtlich ab 2014 ISDN nicht mehr anbieten. Die Telefonie wird über die Datennetze und das Internet und nicht mehr über die guten alten Telefonleitungen erfolgen und damit Voice-over-IP sein. Reine IP-Telefonsysteme benötigen jedoch ein Netzwerk, das Voice-over-IP-ready ist. Genau das ist aber im Mittelstand bei vielen Netzwerken nicht gegeben. Wer hier auf einen vorherigen Netzwerk-Check verzichtet, geht ein hohes Risiko ein. Xnereus bringt Tests auf VoIP-Readiness mit.

Michael Padberg ist Vorstandsvorsitzender der Padberg-Gruppe. Er hält den Vortrag »Kosten & Risiken im Netzwerk senken« auf dem Event »Kosten runter«.

Managed-Services über IT-Systemhäuser

Mit Xnereus überwacht das beauftragte IT-Systemhaus gegen eine Service-Gebühr dauerhaft den Status, die Verfügbarkeit und Performance der Systeme und Applikationen im Netzwerk. Via Remote-Zugriff mit »XNereus MOM« hat das Systemhaus die Möglichkeit auf das Xnereus-System des Kunden zuzugreifen und kann so dem Unternehmen bei Problemlösungen helfen.

Tipp der Redaktion

Mehr zum Thema erfahren Sie auf der Veranstaltung »Kosten runter« [2] in dem Vortrag »Kosten & Risiken im Netzwerk senken« von Michael Padberg. Er

ist Vorstandsvorsitzender der Padberg-Gruppe in Deutschland, einer Unternehmensgruppe im Telekommunikations- und IT-Markt in D-A-CH.

Xnereus wurde von der »Partners in Europe AG« zusammen mit der »MultiNET Services GmbH« entwickelt. Die Partners-in-Europe ist mit dem Produkt Technologiepartner der Siemens Enterprise Communications (SEN). Siemens nahm das Netzwerk-Management-System Xnereus dabei auch in ihren Online-Konfigurator »Visual Project«. Xnereus ist ausgezeichnet mit dem »PLUS X AWARD«, dem »Oscar der Technologie-Branche« für hohen Bedienkomfort in der Produktgruppe Telekommunikation.

Auf der vom 11. bis 12. November stattfindenden Veranstaltung in Düsseldorf werden zahlreiche ITK-Lösungen gezeigt, die IT-Betriebskosten senken und Geschäftsabläufe effizienter machen. Hier Agenda downloaden [2].

[1] http://www.xnereus.de/
[2] http://events.networkcomputing.de/front_content.php?idcat=43&idart=54
[3] http://events.networkcomputing.de/front_content.php?idcat=43&idart=54

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