Apple-Insider packt aus:
iPad: O2 und Vodaphone dabei - T-Mobile verhandelt noch
Unsere geheime Quelle im Channel hat neueste Insider-Infos über den iPad-Vertrieb in Deutschland ausgeplaudert. Apple verhandelt mit einer Vielzahl von Providern. Händler müssen sich auf massive Allokationen einstellen.
Der Fachhandel muss sich beim iPad auf massive Allokationen einstellen
Als Provider sind beim iPad in Deutschland definitiv bereits O2 und Vodaphone im Boot. T-Mobile steht dagegen unserer Insider-Quelle zufolge noch in Verhandlungen mit Apple. Nach derzeitigem Kenntnisstand werden in Deutschland 230 Premium Outlets das iPad vertreiben dürfen. Neben den Apple Premium Resellern (APR's) und Gravis sind noch ausgewählte Media/Saturn-Filialen mit dabei. Eine Reihe von ausgesuchten Expert- und Euronics-Händlern werden - neben Apple selbst - das iPad ebenfalls anbieten.
»Die Mengen werden in der ersten Zeit gering sein. Am Erstverkaufstag wird es mit Sicherheit keine frei verfügbaren iPads bei Händlern mehr geben. Die bereits vorliegenden Aufträge übersteigen die avisierte Liefermenge um ein Vielfaches. Szenario: Zur Launch-Party aufschliessen, ohne etwas verkaufen zu können«, so die Befürchtung unseres Apple-Channel-Insiders.
Händler müssen dringend vorbestellen
Wer als Händler zeitnah ein ipad haben möchte, sollte daher dringend vorbestellen. Der selektive Vertrieb des iPads wird aller Voraussicht nach einige Monate dauern, bevor schließlich irgendwann von Apple sämtliche Vertriebsdämme geöffnet werden. Neben den Providern O2 und Vodaphone sowie eventuell T-Mobile, deren Datentarife von den APRs direkt empfohlen werden, sei Apple außerdem noch mit zahlreichen weiteren Providern im Gespräch, die kein Geld an Apple zahlen wollen und auch in ihren Werbeaussagen unabhängig bleiben wollen. Diese Gruppe von Providern müsste dann durch besonders aggressives Marketing auf sich aufmerksam machen, um gegen die von Apple offiziell empfohlenen Provider bestehen zu können.
Booq-Gründer Trotzenberg rechnet mit massiven Lieferengpässen
Auch Booq-Gründer Thorsten Trotzenberg rechnet mit massiven Lieferengpässen. Bei dem kalifornischen Hersteller von Notebook-Taschen wären für das iPad deutlich mehr Vorbestellungen eingegangen als seinerzeit für das iPhone. Für den bereits einmal hinausgeschobenen Verkaufsstart in Europa könne Apple bei weitem nicht genug iPads zur Verfügung stellen, deshalb würde die Zahl der Vertriebspartner stark limitiert, so Trotzenberg bei einer Produktpräsentation in München. Nur ausgewählte Premium Reseller und Shop-in-Shop-Anbieter würden beim Marktstart überhaupt Geräte bekommen. »Wir gehen davon aus, dass die Lieferengpässe auch nach dem Verkaufsstart anhalten.
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